Am 01.01.2024 meldete Philip von der Meden (42) über den polizeilichen Notruf, dass sein Mandant Stephan Hensel (51) an seiner Wohnanschrift überfallen und seine zwei Kinder entführt worden seien. Der Anwalt berichtete von einem Sorgerechtsstreit und vermutete, dass die Kindsmutter die Entführung beauftragt habe. Saskia B. (39), Sachbearbeiterin beim Kriminaldauerdienst in der Silvesternacht 2023 auf 2024, nahm den Notruf entgegen und kontaktierte Herrn Hensel. Dieser teilte mit, dass er vermute, Frau Block oder ihr Vater Eugen Block (85) sowie Gerhard Delling könnten die Entführung beauftragt haben. Herr Hensel gab an, dass sein Sohn ein ortungsfähiges Armband trage, welches dieser aufgrund eines mutmaßlichen weiteren Entführungsversuchs ein Jahr zuvor erhalten habe. Zudem habe man das Handy seiner Tochter unweit des Tatorts gefunden. Er soll Teile der Kennzeichen der Autos durchgegeben haben, mit denen seine Kinder entführt worden seien, und vermutete, dass es sich dabei um amtliche deutsche Kennzeichen und um Mietwagen handeln könne. Die Zeugin nahm Kontakt zu den Kollegen in Flensburg auf, die bereits von der dänischen Polizei mit Fahndungsmaßnahmen beauftragt worden seien, da Erkenntnisse darüber vorgelegen hätten, dass die Fluchtfahrzeuge bereits die deutsch-dänische Grenze passiert hätten. Die Polizistin gab an, mit Hensel telefoniert, Kontakt zu den Kollegen in Flensburg aufgenommen und das Bundeskriminalamt (BKA) kontaktiert zu haben. Weitere Maßnahmen habe sie bis zu ihrem Dienstschluss nicht ergriffen. Stephan Hensel betonte, dass es bis jetzt keine Lösegeldforderung gegeben habe. Im Februar 2024 untersuchte ein Hamburger Kriminalbeamter in Kupfermühle (Schleswig-Holstein) den mutmaßlichen Grenzübertrittsort der Entführer mit den jüngsten Blockkindern. Dabei seien unter anderem Ohrringe eines der Kinder gefunden worden. Außerdem berichtete er von einer Zeugin, die Ende Dezember 2023 ein Wohnmobil gesehen haben will. #Entführung
Am 01.01.2024 meldete Philip von der Meden (42) über den polizeilichen Notruf, dass sein Mandant Stephan Hensel (51) an seiner Wohnanschrift überfallen und seine zwei Kinder entführt worden seien. Der Anwalt berichtete von einem Sorgerechtsstreit und vermutete, dass die Kindsmutter die Entführung beauftragt habe. Saskia B. (39), Sachbearbeiterin beim Kriminaldauerdienst in der Silvesternacht 2023 auf 2024, nahm den Notruf entgegen und kontaktierte Herrn Hensel. Dieser teilte mit, dass er vermute, Frau Block oder ihr Vater Eugen Block (85) sowie Gerhard Delling könnten die Entführung beauftragt haben. Herr Hensel gab an, dass sein Sohn ein ortungsfähiges Armband trage, welches dieser aufgrund eines mutmaßlichen weiteren Entführungsversuchs ein Jahr zuvor erhalten habe. Zudem habe man das Handy seiner Tochter unweit des Tatorts gefunden. Er soll Teile der Kennzeichen der Autos durchgegeben haben, mit denen seine Kinder entführt worden seien, und vermutete, dass es sich dabei um amtliche deutsche Kennzeichen und um Mietwagen handeln könne. Die Zeugin nahm Kontakt zu den Kollegen in Flensburg auf, die bereits von der dänischen Polizei mit Fahndungsmaßnahmen beauftragt worden seien, da Erkenntnisse darüber vorgelegen hätten, dass die Fluchtfahrzeuge bereits die deutsch-dänische Grenze passiert hätten. Die Polizistin gab an, mit Hensel telefoniert, Kontakt zu den Kollegen in Flensburg aufgenommen und das Bundeskriminalamt (BKA) kontaktiert zu haben. Weitere Maßnahmen habe sie bis zu ihrem Dienstschluss nicht ergriffen. Stephan Hensel betonte, dass es bis jetzt keine Lösegeldforderung gegeben habe. Im Februar 2024 untersuchte ein Hamburger Kriminalbeamter in Kupfermühle (Schleswig-Holstein) den mutmaßlichen Grenzübertrittsort der Entführer mit den jüngsten Blockkindern. Dabei seien unter anderem Ohrringe eines der Kinder gefunden worden. Außerdem berichtete er von einer Zeugin, die Ende Dezember 2023 ein Wohnmobil gesehen haben will. #Entführung