Knapp zwei Jahre nach der Flucht von Natascha Kampusch nimmt die österreichische Polizei die Ermittlungen wieder auf. Ein neues Team untersucht Hinweise, dass der Entführer der damals Zehnjährigen kein Einzeltäter war. Im Fokus steht ein Mann, der bereits vor zwei Jahren unter Verdacht stand. Der Unternehmer Ernst Holzapfel soll bei einer Vernehmung am 23. August 2006 gefragt haben: „Hot er’s umbrocht?“, obwohl er jede Kenntnis des Falls bestritt. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat eine 20-seitige Dokumentation seiner widersprüchlichen Aussagen. Eine Untersuchungskommission unter Ludwig Adamovich kritisierte, dass wichtigen Spuren nicht nachgegangen wurde, und schloss nicht aus, dass es weitere Opfer geben könnte.
Knapp zwei Jahre nach der Flucht von Natascha Kampusch nimmt die österreichische Polizei die Ermittlungen wieder auf. Ein neues Team untersucht Hinweise, dass der Entführer der damals Zehnjährigen kein Einzeltäter war. Im Fokus steht ein Mann, der bereits vor zwei Jahren unter Verdacht stand. Der Unternehmer Ernst Holzapfel soll bei einer Vernehmung am 23. August 2006 gefragt haben: „Hot er’s umbrocht?“, obwohl er jede Kenntnis des Falls bestritt. Die Wiener Staatsanwaltschaft hat eine 20-seitige Dokumentation seiner widersprüchlichen Aussagen. Eine Untersuchungskommission unter Ludwig Adamovich kritisierte, dass wichtigen Spuren nicht nachgegangen wurde, und schloss nicht aus, dass es weitere Opfer geben könnte.