Am 24. August 2005 notierte Natascha Kampusch heimlich in ihrem Tagebuch, dass ihr Peiniger Wolfgang Priklopil sie mit brutalen Tritten in Bauch und Genitalbereich sowie auf die untere Wirbelsäule traktierte, sie in Dunkelhaft ohne Luft und Essen sperrte, ihr die Haare schor und sie halbnackt im Haus putzen ließ. Mit Essensentzug bis fast zum Hungertod versuchte er, ihren Willen zu brechen. Kampusch schildert diese Details in ihrer Biografie „3096 Tage“, die sie mit einer Ghostwriterin verfasste. Das Werk beginnt mit ihrer Kindheit in Wien, wo die Eltern sich trennten, der Vater viel trank und die Mutter das aufgeweckte Kind überforderte. Priklopil zog die zehnjährige Kampusch auf dem Schulweg in seinen Transporter und hielt sie in einem Fünf-Quadratmeter-Verlies mit ständig klappernder Belüftung, Licht nach Zeitschaltuhr und Gegensprechanlage gefangen. Er gab ihr den neuen Namen Bibiana. Kampusch beschreibt den absurden Alltag mit ihrem Peiniger, der gleichzeitig einzige Bezugsperson war, und ihre facettenreiche Beziehung zu ihm. Wochen vor ihrer Flucht sagte sie zu ihm: „Du hast uns in eine Situation gebracht, in der nur einer von uns beiden überleben kann.“ In einem unbemerkten Moment rannte sie in die Freiheit und sagte den Polizisten: „Mein Name ist Natascha Kampusch. Sie müssen von meinem Fall gehört haben.“. #Entführung
Am 24. August 2005 notierte Natascha Kampusch heimlich in ihrem Tagebuch, dass ihr Peiniger Wolfgang Priklopil sie mit brutalen Tritten in Bauch und Genitalbereich sowie auf die untere Wirbelsäule traktierte, sie in Dunkelhaft ohne Luft und Essen sperrte, ihr die Haare schor und sie halbnackt im Haus putzen ließ. Mit Essensentzug bis fast zum Hungertod versuchte er, ihren Willen zu brechen. Kampusch schildert diese Details in ihrer Biografie „3096 Tage“, die sie mit einer Ghostwriterin verfasste. Das Werk beginnt mit ihrer Kindheit in Wien, wo die Eltern sich trennten, der Vater viel trank und die Mutter das aufgeweckte Kind überforderte. Priklopil zog die zehnjährige Kampusch auf dem Schulweg in seinen Transporter und hielt sie in einem Fünf-Quadratmeter-Verlies mit ständig klappernder Belüftung, Licht nach Zeitschaltuhr und Gegensprechanlage gefangen. Er gab ihr den neuen Namen Bibiana. Kampusch beschreibt den absurden Alltag mit ihrem Peiniger, der gleichzeitig einzige Bezugsperson war, und ihre facettenreiche Beziehung zu ihm. Wochen vor ihrer Flucht sagte sie zu ihm: „Du hast uns in eine Situation gebracht, in der nur einer von uns beiden überleben kann.“ In einem unbemerkten Moment rannte sie in die Freiheit und sagte den Polizisten: „Mein Name ist Natascha Kampusch. Sie müssen von meinem Fall gehört haben.“. #Entführung