Am 17.02.2014 gegen 5:40 Uhr landete eine Boeing 767 der Ethiopian Airlines auf dem Flughafen Genf-Cointrin, die kurz nach Mitternacht in Addis Abeba gestartet war und eigentlich in Rom landen sollte. Der 30-jährige äthiopische Co-Pilot hatte über dem Sudan die Kontrolle übernommen, indem er den Toilettenbesuch des Hauptpiloten nutzte, um sich im Cockpit einzuschließen. Er war nicht bewaffnet und bat per Funk um Asyl in der Schweiz, da er sich in seinem Heimatland in Gefahr sehe. Nach der Landung öffnete er ein Cockpitfenster und verließ das Flugzeug mit einem Seil. Die 202 Passagiere und die Crew blieben unverletzt und wurden medizinisch betreut. Der Entführer wurde festgenommen und soll noch am Tag vom Staatsanwalt befragt werden; ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Der Flughafen war vorübergehend gesperrt, der Betrieb wurde ab 8:45 Uhr wieder aufgenommen. #Entführung
Am 17.02.2014 gegen 5:40 Uhr landete eine Boeing 767 der Ethiopian Airlines auf dem Flughafen Genf-Cointrin, die kurz nach Mitternacht in Addis Abeba gestartet war und eigentlich in Rom landen sollte. Der 30-jährige äthiopische Co-Pilot hatte über dem Sudan die Kontrolle übernommen, indem er den Toilettenbesuch des Hauptpiloten nutzte, um sich im Cockpit einzuschließen. Er war nicht bewaffnet und bat per Funk um Asyl in der Schweiz, da er sich in seinem Heimatland in Gefahr sehe. Nach der Landung öffnete er ein Cockpitfenster und verließ das Flugzeug mit einem Seil. Die 202 Passagiere und die Crew blieben unverletzt und wurden medizinisch betreut. Der Entführer wurde festgenommen und soll noch am Tag vom Staatsanwalt befragt werden; ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Der Flughafen war vorübergehend gesperrt, der Betrieb wurde ab 8:45 Uhr wieder aufgenommen. #Entführung
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