Am 28.06.2010 verurteilte das Münchner Landgericht einen ehemaligen Top-Manager des MAN-Konzerns wegen Schmiergeldzahlungen zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der frühere Chef der Turbomaschinensparte hatte Verantwortliche eines staatlichen Gaskonzerns in Kasachstan mit rund neun Millionen Euro bestochen. Der Angeklagte legte ein umfangreiches Geständnis ab. Das Gericht hatte ihm nach vorheriger Absprache mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung eine zweijährige Freiheitsstrafe in Aussicht gestellt. Von einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro sah die Kammer ab. Der Prozess – der erste in der MAN-Korruptionsaffäre – ging bereits am zweiten Verhandlungstag zu Ende. Weitere Ermittlungen gegen MAN-Mitarbeiter laufen.
Am 28.06.2010 verurteilte das Münchner Landgericht einen ehemaligen Top-Manager des MAN-Konzerns wegen Schmiergeldzahlungen zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der frühere Chef der Turbomaschinensparte hatte Verantwortliche eines staatlichen Gaskonzerns in Kasachstan mit rund neun Millionen Euro bestochen. Der Angeklagte legte ein umfangreiches Geständnis ab. Das Gericht hatte ihm nach vorheriger Absprache mit Staatsanwaltschaft und Verteidigung eine zweijährige Freiheitsstrafe in Aussicht gestellt. Von einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro sah die Kammer ab. Der Prozess – der erste in der MAN-Korruptionsaffäre – ging bereits am zweiten Verhandlungstag zu Ende. Weitere Ermittlungen gegen MAN-Mitarbeiter laufen.