Am 14.04.2023 stürmten elf Männer die Wohnung eines Bekannten im Stadtteil Wilstorf. Acht Männer drangen in die Wohnung ein, während drei andere vor dem Haus Schmiere standen. Die Angreifer gingen mit Gewalt vor, da sich der Wohnungsinhaber weigerte, die Tür gegen 1 Uhr nachts zu öffnen. Die bedrohten jungen Männer, darunter drei im Alter zwischen 17 und 21 Jahren sowie ein 15-Jähriger, flüchteten auf den Balkon. Einer kletterte auf einen tiefer gelegenen Balkon, wobei er sich am Blitzableiter festhielt. Der 15-jährige Iraker verlor den Halt und stürzte in den Tod. Der Wohnungsinhaber wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Ein damals 17-Jähriger, der als Rädelsführer bezeichnet wurde, entwendete eine Tasche und ein Handy. Das Tatgeschehen wurde von der Polizei aufgezeichnet, da der Anrufer das Handy auf ein Sofa gelegt hatte, ohne aufzulegen. Sieben Angeklagte wurden wegen besonders schweren Raubes und Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen, drei weitere wegen Beihilfe. Der Rädelsführer erhielt eine Jugendstrafe von viereinhalb Jahren Haft. Ein 25-Jähriger erhielt sechs Jahre Haft, und ein 18-Jähriger erhielt zwei Jahre Haft auf Bewährung. Zwei junge Männer erhielten Schuldsprüche wegen Beihilfe und stehen für anderthalb Jahre unter Bewährung. Ein zehnter Angeklagter muss ein Antigewalttraining absolvieren. Ein mutmaßlicher Mittäter floh nach Syrien.
Am 14.04.2023 stürmten elf Männer die Wohnung eines Bekannten im Stadtteil Wilstorf. Acht Männer drangen in die Wohnung ein, während drei andere vor dem Haus Schmiere standen. Die Angreifer gingen mit Gewalt vor, da sich der Wohnungsinhaber weigerte, die Tür gegen 1 Uhr nachts zu öffnen. Die bedrohten jungen Männer, darunter drei im Alter zwischen 17 und 21 Jahren sowie ein 15-Jähriger, flüchteten auf den Balkon. Einer kletterte auf einen tiefer gelegenen Balkon, wobei er sich am Blitzableiter festhielt. Der 15-jährige Iraker verlor den Halt und stürzte in den Tod. Der Wohnungsinhaber wurde mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Ein damals 17-Jähriger, der als Rädelsführer bezeichnet wurde, entwendete eine Tasche und ein Handy. Das Tatgeschehen wurde von der Polizei aufgezeichnet, da der Anrufer das Handy auf ein Sofa gelegt hatte, ohne aufzulegen. Sieben Angeklagte wurden wegen besonders schweren Raubes und Körperverletzung mit Todesfolge schuldig gesprochen, drei weitere wegen Beihilfe. Der Rädelsführer erhielt eine Jugendstrafe von viereinhalb Jahren Haft. Ein 25-Jähriger erhielt sechs Jahre Haft, und ein 18-Jähriger erhielt zwei Jahre Haft auf Bewährung. Zwei junge Männer erhielten Schuldsprüche wegen Beihilfe und stehen für anderthalb Jahre unter Bewährung. Ein zehnter Angeklagter muss ein Antigewalttraining absolvieren. Ein mutmaßlicher Mittäter floh nach Syrien.