Am 15.09.1981 gegen Abend wurde die elfjährige Ursula Herrmann auf dem Heimweg von ihrer Tante in Schondorf zwischen Eching und Ammersee überfallen und entführt. Die Täter vergruben sie in einer selbst gezimmerten Holzkiste im Weingarten-Wald. Die Kiste war mit Lüftungsrohren, Proviant und Decken ausgestattet. Die Entführer forderten zwei Millionen Mark Lösegeld von den Eltern. Am 4. Oktober 1981 wurde Ursula tot in der Kiste aufgefunden; sie war erstickt, nachdem Laub das Lüftungsrohr verstopft hatte. Nach jahrelangen Ermittlungen wurde im Mai 2008 Werner M. festgenommen, der zur Tatzeit in der Nähe wohnte. Am 19. Februar 2009 begann der Prozess gegen ihn und seine Ehefrau vor dem Landgericht Augsburg. Werner M. beteuert seine Unschuld. Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf Indizien, darunter ein Tonbandgerät, das für Erpresseranrufe genutzt worden sein könnte. #Mord
Am 15.09.1981 gegen Abend wurde die elfjährige Ursula Herrmann auf dem Heimweg von ihrer Tante in Schondorf zwischen Eching und Ammersee überfallen und entführt. Die Täter vergruben sie in einer selbst gezimmerten Holzkiste im Weingarten-Wald. Die Kiste war mit Lüftungsrohren, Proviant und Decken ausgestattet. Die Entführer forderten zwei Millionen Mark Lösegeld von den Eltern. Am 4. Oktober 1981 wurde Ursula tot in der Kiste aufgefunden; sie war erstickt, nachdem Laub das Lüftungsrohr verstopft hatte. Nach jahrelangen Ermittlungen wurde im Mai 2008 Werner M. festgenommen, der zur Tatzeit in der Nähe wohnte. Am 19. Februar 2009 begann der Prozess gegen ihn und seine Ehefrau vor dem Landgericht Augsburg. Werner M. beteuert seine Unschuld. Die Staatsanwaltschaft stützt sich auf Indizien, darunter ein Tonbandgerät, das für Erpresseranrufe genutzt worden sein könnte. #Mord