Frau sticht vier Deutsche nieder
Am 22.03.2026 gegen 19:30 Uhr ging der erste Notruf ein. Zwei Krankenwagen wurden zur Metrostation Wassil-Lewski-Stadion im Bereich des Boulevards Dragan Tsankov in Sofia alarmiert. Rettungskräfte fanden dort zwei Männer mit Stichverletzungen. Es handelt sich um zwei Deutsche im Alter von 63 und 65 Jahren. Beide wurden operiert. Einer konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen, der andere wird noch behandelt. Lebensgefahr besteht nicht. Ungefähr 15 bis 20 Minuten später erfolgte ein weiterer Messerangriff an einer Bushaltestelle am Cherni-Vrah-Boulevard. Hier wurden zwei Frauen im Alter von 27 Jahren, ebenfalls deutsche Staatsbürgerinnen, durch Messerstiche an Armen und Schultern verletzt. Sie wurden in die Militärmedizinische Akademie gebracht, dort versorgt und noch am selben Abend wieder entlassen. Die Täterin flüchtete zunächst. Das Innenministerium veröffentlichte ein Fahndungsfoto. Die Polizei konnte die Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil Simeonowo festnehmen. Innenminister Emil Dechev erklärte, die Frau leide höchstwahrscheinlich an einer psychischen Erkrankung. Die Ermittler prüfen jedoch ein mögliches fremdenfeindliches Motiv. Ein Zeuge gab an, die Frau vor der Attacke gegen 17:50 Uhr in einem Bus getroffen und später auf dem Fahndungsfoto wiedererkannt zu haben. Sie habe ihn auf Englisch angesprochen und gefragt, ob er Hilfe brauche. Er antwortete auf Bulgarisch, dass er keine Hilfe brauche und Bulgare sei. Daraufhin habe die Frau überrascht reagiert und gesagt, er sehe nicht wie ein Bulgare aus. Als er das als Kompliment auffasste, habe sie schroff erwidert: „Das war kein Kompliment!“ Die Frau trug eine graue Jacke und schwarze Leggings.
Am 22.03.2026 gegen 19:30 Uhr ging der erste Notruf ein. Zwei Krankenwagen wurden zur Metrostation Wassil-Lewski-Stadion im Bereich des Boulevards Dragan Tsankov in Sofia alarmiert. Rettungskräfte fanden dort zwei Männer mit Stichverletzungen. Es handelt sich um zwei Deutsche im Alter von 63 und 65 Jahren. Beide wurden operiert. Einer konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen, der andere wird noch behandelt. Lebensgefahr besteht nicht. Ungefähr 15 bis 20 Minuten später erfolgte ein weiterer Messerangriff an einer Bushaltestelle am Cherni-Vrah-Boulevard. Hier wurden zwei Frauen im Alter von 27 Jahren, ebenfalls deutsche Staatsbürgerinnen, durch Messerstiche an Armen und Schultern verletzt. Sie wurden in die Militärmedizinische Akademie gebracht, dort versorgt und noch am selben Abend wieder entlassen. Die Täterin flüchtete zunächst. Das Innenministerium veröffentlichte ein Fahndungsfoto. Die Polizei konnte die Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil Simeonowo festnehmen. Innenminister Emil Dechev erklärte, die Frau leide höchstwahrscheinlich an einer psychischen Erkrankung. Die Ermittler prüfen jedoch ein mögliches fremdenfeindliches Motiv. Ein Zeuge gab an, die Frau vor der Attacke gegen 17:50 Uhr in einem Bus getroffen und später auf dem Fahndungsfoto wiedererkannt zu haben. Sie habe ihn auf Englisch angesprochen und gefragt, ob er Hilfe brauche. Er antwortete auf Bulgarisch, dass er keine Hilfe brauche und Bulgare sei. Daraufhin habe die Frau überrascht reagiert und gesagt, er sehe nicht wie ein Bulgare aus. Als er das als Kompliment auffasste, habe sie schroff erwidert: „Das war kein Kompliment!“ Die Frau trug eine graue Jacke und schwarze Leggings.
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