Lösegeldforderung für entführte Familie H.
Die Entführer der im Jemen verschleppten Familie H. aus Sachsen fordern zwei Millionen Dollar Lösegeld sowie Straffreiheit, freies Geleit und die Zusicherung, nicht an Saudi-Arabien übergeben zu werden. Die Familie befindet sich in Saada im Norden des Landes, wo Regierungstruppen gegen schiitische Rebellen kämpfen. Außenminister Guido Westerwelle besuchte überraschend den Jemen und sprach mit Präsident Ali Abdallah Saleh über das Schicksal der Geiseln. Vermittler bei den Lösegeldverhandlungen soll ein Huti-Rebell sein. Die schiitischen Huti-Rebellen fordern politische Zugeständnisse. Der deutsche Krisenstab reagierte zurückhaltend. Die jemenitische Regierung konnte keinen Beweis erbringen, dass die Familie noch lebt; das letzte Lebenszeichen stammt aus dem September. Die fünfköpfige Familie war Mitte Juni gemeinsam mit einem britischen Ingenieur, zwei deutschen Pflegehelferinnen und einer südkoreanischen Lehrerin im Norden des Landes verschleppt worden. Die beiden Helferinnen und die Südkoreanerin wurden später tot aufgefunden. Die Entführung soll zwischen Huti-Rebellen und El Kaida abgestimmt worden sein. #Entführung
Die Entführer der im Jemen verschleppten Familie H. aus Sachsen fordern zwei Millionen Dollar Lösegeld sowie Straffreiheit, freies Geleit und die Zusicherung, nicht an Saudi-Arabien übergeben zu werden. Die Familie befindet sich in Saada im Norden des Landes, wo Regierungstruppen gegen schiitische Rebellen kämpfen. Außenminister Guido Westerwelle besuchte überraschend den Jemen und sprach mit Präsident Ali Abdallah Saleh über das Schicksal der Geiseln. Vermittler bei den Lösegeldverhandlungen soll ein Huti-Rebell sein. Die schiitischen Huti-Rebellen fordern politische Zugeständnisse. Der deutsche Krisenstab reagierte zurückhaltend. Die jemenitische Regierung konnte keinen Beweis erbringen, dass die Familie noch lebt; das letzte Lebenszeichen stammt aus dem September. Die fünfköpfige Familie war Mitte Juni gemeinsam mit einem britischen Ingenieur, zwei deutschen Pflegehelferinnen und einer südkoreanischen Lehrerin im Norden des Landes verschleppt worden. Die beiden Helferinnen und die Südkoreanerin wurden später tot aufgefunden. Die Entführung soll zwischen Huti-Rebellen und El Kaida abgestimmt worden sein. #Entführung
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Entführung der Block-Kinder
Am 31.12.2023 gegen Mitternacht wurden zwei Kinder der Familie Block während des Silvesterfeuerwerks in Gråsten (Gravenstein) in einen Wagen gezerrt und nach Deutschland gebracht. Ein mutmaßlicher Entführer, der früher als Model und Fitnesstrainer arbeitete, sagte als Zeuge aus, dass das Team aufgeregt und ängstlich gewesen sei, aber geglaubt habe, die Kinder retten zu müssen. Der Cheforganisator habe die Aktion als rechtmäßig dargestellt. Der 35-jährige Zeuge, der elf Jahre in Hamburg lebte, sollte mit den Kindern kommunizieren. Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die Entführung beauftragt zu haben, bestreitet dies jedoch. Sechs weitere Angeklagte sind beteiligt. #Entführung
Am 31.12.2023 gegen Mitternacht wurden zwei Kinder der Familie Block während des Silvesterfeuerwerks in Gråsten (Gravenstein) in einen Wagen gezerrt und nach Deutschland gebracht. Ein mutmaßlicher Entführer, der früher als Model und Fitnesstrainer arbeitete, sagte als Zeuge aus, dass das Team aufgeregt und ängstlich gewesen sei, aber geglaubt habe, die Kinder retten zu müssen. Der Cheforganisator habe die Aktion als rechtmäßig dargestellt. Der 35-jährige Zeuge, der elf Jahre in Hamburg lebte, sollte mit den Kindern kommunizieren. Die Hamburger Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die Entführung beauftragt zu haben, bestreitet dies jedoch. Sechs weitere Angeklagte sind beteiligt. #Entführung
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Mutter entführte Kinder nach Syrien - drei Jahre Haft
Am 21.07.2017 verurteilte das Amtsgericht Nürnberg eine 40-jährige Frau wegen Entziehung Minderjähriger zu drei Jahren Haft. Die zum Islam konvertierte gebürtige Dresdnerin hatte im September 2014 ihre vier Kinder (damals unter einem Jahr, zwei, vier und sieben Jahre alt) nach Syrien gebracht, während ihr Ehemann in der Moschee war. Sie reiste mit dem Flugzeug in die Türkei und weiter nach Syrien. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich auch den Vorwurf der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung erhoben, da die Frau sich angeblich dem IS anschließen wollte. Dieser Vorwurf wurde im Nürnberger Verfahren ausgeklammert; die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt noch. Die Frau bestreitet jegliche IS-Verbindung und gab an, aus emotionalen und religiösen Gründen gereist zu sein. Sie kehrte im Sommer 2015 mit den Kindern zurück und wurde bei der Einreise am Frankfurter Flughafen im November 2016 wegen offener Geldstrafen festgenommen. Das Urteil ist rechtskräftig. #Entführung
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19 Touristen entführt, darunter fünf Deutsche
Am 19.09.2008 wurden in der südägyptischen Wüste Gilf al Kebir nahe der Grenze zum Sudan 19 Personen entführt, darunter elf Touristen (fünf Deutsche, fünf Italiener, ein Rumäne) und acht ägyptische Begleiter. Die Entführer drohten telefonisch mit der Tötung der Geiseln, falls ein Befreiungsversuch mit Flugzeugen unternommen werde. Die Anrufe des entführten ägyptischen Reiseführers bei seiner deutschen Frau wurden in den Sudan zurückverfolgt. Ägyptische und sudanesische Sicherheitsbehörden orteten die Gruppe im Grenzbereich zwischen Sudan, Libyen und Ägypten in der Gegend von Dschebel Uweinat. Der ägyptische Tourismusminister Suhair Garana wies Todesdrohungen zurück und erklärte, den Geiseln gehe es gut. Er bestätigte Lösegeldforderungen von bis zu 15 Millionen Dollar. Die Regierung in Kairo habe keinen Kontakt zu den Entführern, deren Identität unbekannt sei. Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes bemüht sich um Aufklärung und Freilassung der Bundesbürger. #Entführung
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48-Jährige entführte Baby in Tschechien
Am 04.07.2012 entführte Melanie-Christin B. (48) aus Neuwied gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Uwe R. (51) die 19 Tage alte Michala aus einem Kinderwagen in Ústí nad Labem (Tschechien). Die Mutter des Babys, Bela J. (20), schob das Kind ahnungslos in einem Park. B. soll ihrem Partner eine Schwangerschaft vorgetäuscht haben, nachdem es zu einer Fehlgeburt kam. Sie habe sich aus Handtüchern einen Babybauch gebastelt und Ultraschallbilder vorgelegt. Das Fluchtauto, ein VW Tiguan mit gestohlenem Kennzeichen 3U1 4474, wurde auf der Autobahn Prag-Dresden geblitzt. Die Polizei fand das Kind schließlich in Neuwied. Der Prozess gegen die beiden Angeklagten begann am 08.01.2013 vor dem Landgericht Koblenz. Uwe R. behauptet, er habe geglaubt, das Kind sei sein eigenes. Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Entführung aus. #Entführung
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Boko Haram entführt Hunderte Frauen und Kinder
Am 24.03.2015 gegen unbekannte Uhrzeit entführte die radikal-islamische Miliz Boko Haram nach Augenzeugenangaben etwa 500 junge Frauen und Kinder in Damasak, Nigeria. Die Extremisten töteten zunächst etwa 50 Menschen und nahmen die übrigen mit sich. Die Angreifer trieben die Gefangenen zunächst in der größten Moschee der Stadt zusammen, bevor sie sie wegschafften. Offizielle Bestätigungen der Zahlen stehen noch aus. Boko Haram kämpft im Norden Nigerias seit sechs Jahren für ein Kalifat und ist für Massenentführungen und Brutalität bekannt. Die nigerianische Armee hatte Damasak erst kürzlich von Boko Haram befreit. #Entführung
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Deutscher Bauunternehmer entführt und freigelassen
Am 28.06.2007 oder 29.06.2007 wurde ein deutscher Staatsbürger im Bezirk Delaram in der Provinz Farah entführt. Der Mann, der sich als Journalist ausgegeben hatte, war nach Angaben des Auswärtigen Amtes bereits seit dem 28.06.2007 vermisst. Er hatte zuvor ein Polizeieskort abgelehnt. Die Entführer forderten 40.000 US-Dollar Lösegeld. Nach Verhandlungen zwischen Polizei und Gangstern wurde der Deutsche zusammen mit seinem iranischen Übersetzer freigelassen und der ISAF übergeben. Die Täter werden den Taliban oder Kriminellen zugerechnet. #Entführung
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