Am 27.04.2014 erschoss Markus K. (30) in Missoula, Montana, den 17-jährigen deutschen Austauschschüler Diren aus Hamburg. Der unbewaffnete Jugendliche war nachts in die offene Garage des Mannes eingedrungen. Markus K. hielt ihn für einen Einbrecher und feuerte mit einer Schrotflinte. Am 17.12.2014 sprach eine Geschworenenjury den Angeklagten der vorsätzlichen Tötung schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, den Jugendlichen quasi hingerichtet zu haben. Die Verteidigung plädierte auf Notwehr unter Berufung auf die Castle Doctrine. Das Strafmaß wird später festgesetzt; dem Verurteilten drohen mindestens zehn Jahre Haft. Nach der Urteilsverkündung wurde Markus K. in Handschellen abgeführt.
Am 27.04.2014 erschoss Markus K. (30) in Missoula, Montana, den 17-jährigen deutschen Austauschschüler Diren aus Hamburg. Der unbewaffnete Jugendliche war nachts in die offene Garage des Mannes eingedrungen. Markus K. hielt ihn für einen Einbrecher und feuerte mit einer Schrotflinte. Am 17.12.2014 sprach eine Geschworenenjury den Angeklagten der vorsätzlichen Tötung schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm vorgeworfen, den Jugendlichen quasi hingerichtet zu haben. Die Verteidigung plädierte auf Notwehr unter Berufung auf die Castle Doctrine. Das Strafmaß wird später festgesetzt; dem Verurteilten drohen mindestens zehn Jahre Haft. Nach der Urteilsverkündung wurde Markus K. in Handschellen abgeführt.