Am 20.11.2008 begann in Los Angeles der Prozess gegen Lori Drew, die eine 13-jährige Nachbarstochter mit einer Internet-Attacke in den Tod getrieben haben soll. Laut Anklage gaukelte Drew gemeinsam mit ihrer Tochter und einem Freund der Familie der depressiven Megan einen 16-jährigen Internet-Freund namens Josh Evans vor. Nach anfänglichem Interesse beendete der virtuelle Josh den Kontakt mit hasserfüllten Nachrichten, darunter die Aussage, dass die Welt ohne Megan schöner wäre. Kurz darauf erhängte sich das Mädchen in ihrem Zimmer. Staatsanwalt Thomas O’Brien wirft Drew vor, die Tat aus Rache begangen zu haben, weil Megan Gerüchte über ihre Tochter verbreitet haben soll. Drews Verteidiger argumentiert, es handele sich um Computerbetrug, nicht um Mord. Ihr drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Am 20.11.2008 begann in Los Angeles der Prozess gegen Lori Drew, die eine 13-jährige Nachbarstochter mit einer Internet-Attacke in den Tod getrieben haben soll. Laut Anklage gaukelte Drew gemeinsam mit ihrer Tochter und einem Freund der Familie der depressiven Megan einen 16-jährigen Internet-Freund namens Josh Evans vor. Nach anfänglichem Interesse beendete der virtuelle Josh den Kontakt mit hasserfüllten Nachrichten, darunter die Aussage, dass die Welt ohne Megan schöner wäre. Kurz darauf erhängte sich das Mädchen in ihrem Zimmer. Staatsanwalt Thomas O’Brien wirft Drew vor, die Tat aus Rache begangen zu haben, weil Megan Gerüchte über ihre Tochter verbreitet haben soll. Drews Verteidiger argumentiert, es handele sich um Computerbetrug, nicht um Mord. Ihr drohen bis zu 20 Jahre Haft.