Serienmörder Ted Bundy
Am 24.11.1946 wurde Ted Bundy in Burlington, Vermont, geboren. Er wuchs in unauffälligen Verhältnissen auf und hielt seine Großeltern für seine Eltern und seine leibliche Mutter für seine Schwester, um zu vertuschen, dass er ein uneheliches Kind war. In seiner Kindheit zeigte er Auffälligkeiten, wie das Erschrecken anderer Kinder und das Bauen von Tierfallen. Eine Verwandte berichtete, dass sie einmal morgens umgeben von Küchenmessern aufwachte, die er um sie herum drapiert hatte. Bundy selbst beschrieb seine Kindheit und Jugend als gut integriert. Ab etwa 1969 hatte er eine Beziehung mit Elizabeth Kendall, die jahrelang nichts von seinem Doppelleben ahnte. 1974 schöpfte sie erstmals Verdacht, als die Polizei nach einem Serienmörder suchte, auf den die Täterbeschreibung und das Fahrzeug, ein VW-Käfer, passten. Sie bemerkte Veränderungen in Bundys Verhalten und gab der Polizei einen Hinweis. 1975 wurde Bundy bei einer Verkehrskontrolle angehalten und wegen verdächtiger Gegenstände im Zusammenhang mit einer Entführung verhaftet. Es folgte ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Bundy und den Behörden, geprägt von unzureichenden Beweisen, Manipulation, Fluchten und weiteren Morden. In Verhören beschrieb Bundy detailreich, wie er seine Opfer auswählte und entführte. Er verkleidete sich als hilfsbedürftiger Mann, täuschte Autopannen vor und schlug die Frauen nieder, um sie in seinen VW-Käfer zu verfrachten. Anschließend betäubte, vergewaltigte und tötete er sie. Ab 1974 verschwanden immer mehr junge Frauen spurlos, ihre Leichen wurden an abgelegenen Orten gefunden. Im August 1975 wurde Bundy nachts in seinem Käfer angehalten, wobei Skimaske, Seile und Handschellen sichergestellt wurden. Er wurde verhaftet, kam aber auf Kaution frei. 1976 wurde er wegen versuchter Entführung zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Juni 1977 gelang ihm seine erste Flucht aus der Haft in Colorado, die sechs Tage dauerte. Im Dezember gelang ihm eine zweite Flucht, woraufhin er mit falscher Identität in Florida untertauchte. In der Nacht des 15. Januar 1978 beging er die Chi-Omega-Morde, bei denen er zwei Frauen tötete und eine weitere attackierte. Einige Wochen später verschwand die 12-jährige Kim Leach. Nach 45 Tagen auf der Flucht wurde er in Florida verhaftet. Im Sommer 1979 begann der Prozess gegen Bundy in Miami, wo er seine eigene Verteidigung führte. Im Juli 1979 wurde er zum Tode verurteilt und 1989 auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Er gestand 30 Morde, doch Experten vermuten eine höhere Zahl.
Am 24.11.1946 wurde Ted Bundy in Burlington, Vermont, geboren. Er wuchs in unauffälligen Verhältnissen auf und hielt seine Großeltern für seine Eltern und seine leibliche Mutter für seine Schwester, um zu vertuschen, dass er ein uneheliches Kind war. In seiner Kindheit zeigte er Auffälligkeiten, wie das Erschrecken anderer Kinder und das Bauen von Tierfallen. Eine Verwandte berichtete, dass sie einmal morgens umgeben von Küchenmessern aufwachte, die er um sie herum drapiert hatte. Bundy selbst beschrieb seine Kindheit und Jugend als gut integriert. Ab etwa 1969 hatte er eine Beziehung mit Elizabeth Kendall, die jahrelang nichts von seinem Doppelleben ahnte. 1974 schöpfte sie erstmals Verdacht, als die Polizei nach einem Serienmörder suchte, auf den die Täterbeschreibung und das Fahrzeug, ein VW-Käfer, passten. Sie bemerkte Veränderungen in Bundys Verhalten und gab der Polizei einen Hinweis. 1975 wurde Bundy bei einer Verkehrskontrolle angehalten und wegen verdächtiger Gegenstände im Zusammenhang mit einer Entführung verhaftet. Es folgte ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Bundy und den Behörden, geprägt von unzureichenden Beweisen, Manipulation, Fluchten und weiteren Morden. In Verhören beschrieb Bundy detailreich, wie er seine Opfer auswählte und entführte. Er verkleidete sich als hilfsbedürftiger Mann, täuschte Autopannen vor und schlug die Frauen nieder, um sie in seinen VW-Käfer zu verfrachten. Anschließend betäubte, vergewaltigte und tötete er sie. Ab 1974 verschwanden immer mehr junge Frauen spurlos, ihre Leichen wurden an abgelegenen Orten gefunden. Im August 1975 wurde Bundy nachts in seinem Käfer angehalten, wobei Skimaske, Seile und Handschellen sichergestellt wurden. Er wurde verhaftet, kam aber auf Kaution frei. 1976 wurde er wegen versuchter Entführung zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Juni 1977 gelang ihm seine erste Flucht aus der Haft in Colorado, die sechs Tage dauerte. Im Dezember gelang ihm eine zweite Flucht, woraufhin er mit falscher Identität in Florida untertauchte. In der Nacht des 15. Januar 1978 beging er die Chi-Omega-Morde, bei denen er zwei Frauen tötete und eine weitere attackierte. Einige Wochen später verschwand die 12-jährige Kim Leach. Nach 45 Tagen auf der Flucht wurde er in Florida verhaftet. Im Sommer 1979 begann der Prozess gegen Bundy in Miami, wo er seine eigene Verteidigung führte. Im Juli 1979 wurde er zum Tode verurteilt und 1989 auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Er gestand 30 Morde, doch Experten vermuten eine höhere Zahl.
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