Am 10.10.2008 starb der Untersuchungshäftling Engin Ceber in einem Krankenhaus in Istanbul an schweren Hirnblutungen. Ceber war Ende September 2008 zusammen mit anderen Aktivisten der linksgerichteten Zeitschrift „Yürüyüs“ festgenommen worden. Nach Angaben von Anwälten wurden die Festgenommenen auf der Polizeiwache und im Untersuchungsgefängnis immer wieder geschlagen. Die türkische Regierung suspendierte 19 Justizvollzugsbeamte, darunter leitende Vollzugsbeamte und einen Gefängnisarzt, der ein Gesundheitszeugnis ausgestellt hatte, ohne Ceber gesehen zu haben. Justizminister Mehmet Ali Sahin entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen. Zwei Freunde von Ceber befinden sich noch in Haft und sollen ebenfalls gefoltert worden sein. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich eingeschaltet.
Am 10.10.2008 starb der Untersuchungshäftling Engin Ceber in einem Krankenhaus in Istanbul an schweren Hirnblutungen. Ceber war Ende September 2008 zusammen mit anderen Aktivisten der linksgerichteten Zeitschrift „Yürüyüs“ festgenommen worden. Nach Angaben von Anwälten wurden die Festgenommenen auf der Polizeiwache und im Untersuchungsgefängnis immer wieder geschlagen. Die türkische Regierung suspendierte 19 Justizvollzugsbeamte, darunter leitende Vollzugsbeamte und einen Gefängnisarzt, der ein Gesundheitszeugnis ausgestellt hatte, ohne Ceber gesehen zu haben. Justizminister Mehmet Ali Sahin entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen. Zwei Freunde von Ceber befinden sich noch in Haft und sollen ebenfalls gefoltert worden sein. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich eingeschaltet.