Schmerzensgeldforderung
Am 20.03.2026 forderten die Nebenklageanwälte im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) Schmerzensgeld und Entschädigung in Höhe von über 1,9 Millionen Kronen im Namen von sechs betroffenen Frauen. Zu den Frauen gehört die Influencerin Nora Haukland, für die über 200.000 Kronen gefordert werden. Die Forderungen variieren je nach Schwere der vorgeworfenen Taten. Für die Frau aus Lofoten werden etwa 400.000 Kronen verlangt, während für eine andere Betroffene rund 260.000 Kronen plus 230.000 Kronen für Verdienstausfall gefordert werden. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten für Marius gefordert. Die Anwälte begründen die Höhe der Forderungen mit dem enormen Mediendruck, dem ihre Mandantinnen ausgesetzt waren. Nora war als einzige namentlich bekannte Betroffene einem "historischen Medientrykk" ausgesetzt, wobei von den für sie geforderten 200.000 Kronen Schmerzensgeld 50.000 Kronen allein auf die Belastung durch die Berichterstattung entfallen. Die Nebenklageanwältin Heidi Reisvang betonte, dass es für Nora "eine enorm krevende situasjon" gewesen sei, nach ihrer zweitägigen Aussage durch die Haupttür das Gericht zu verlassen. Auch die anderen Frauen hätten unter der massiven Aufmerksamkeit gelitten, obwohl ihre Identität geschützt wurde. Das Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet. Selbst bei einem Freispruch könnte Marius zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt werden, da für zivilrechtliche Ansprüche wie Schmerzensgeld eine "klare Wahrscheinlichkeit" ausreicht. Sollte Marius zur Zahlung verurteilt werden, würde zunächst das staatliche Kontor for voldsoffererstatning die Summen an die Frauen auszahlen, und der Staat würde anschließend versuchen, das Geld von Marius zurückzufordern.
Am 20.03.2026 forderten die Nebenklageanwälte im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) Schmerzensgeld und Entschädigung in Höhe von über 1,9 Millionen Kronen im Namen von sechs betroffenen Frauen. Zu den Frauen gehört die Influencerin Nora Haukland, für die über 200.000 Kronen gefordert werden. Die Forderungen variieren je nach Schwere der vorgeworfenen Taten. Für die Frau aus Lofoten werden etwa 400.000 Kronen verlangt, während für eine andere Betroffene rund 260.000 Kronen plus 230.000 Kronen für Verdienstausfall gefordert werden. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten für Marius gefordert. Die Anwälte begründen die Höhe der Forderungen mit dem enormen Mediendruck, dem ihre Mandantinnen ausgesetzt waren. Nora war als einzige namentlich bekannte Betroffene einem "historischen Medientrykk" ausgesetzt, wobei von den für sie geforderten 200.000 Kronen Schmerzensgeld 50.000 Kronen allein auf die Belastung durch die Berichterstattung entfallen. Die Nebenklageanwältin Heidi Reisvang betonte, dass es für Nora "eine enorm krevende situasjon" gewesen sei, nach ihrer zweitägigen Aussage durch die Haupttür das Gericht zu verlassen. Auch die anderen Frauen hätten unter der massiven Aufmerksamkeit gelitten, obwohl ihre Identität geschützt wurde. Das Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet. Selbst bei einem Freispruch könnte Marius zur Zahlung von Schmerzensgeld verurteilt werden, da für zivilrechtliche Ansprüche wie Schmerzensgeld eine "klare Wahrscheinlichkeit" ausreicht. Sollte Marius zur Zahlung verurteilt werden, würde zunächst das staatliche Kontor for voldsoffererstatning die Summen an die Frauen auszahlen, und der Staat würde anschließend versuchen, das Geld von Marius zurückzufordern.
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