Boko Haram entführt 276 Schulmädchen
Die Islamistengruppe Boko Haram hat am Montag ein neues Video veröffentlicht, das die von ihnen entführten nigerianischen Schulmädchen zeigen soll. Der Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau sagt in dem Video, die Mädchen seien zum Islam konvertiert und würden nur freikommen, wenn im Gegenzug alle inhaftierten Islamisten freigelassen würden. In dem 17-minütigen Video sind rund 130 Mädchen mit einem Ganzkörperschleier beim Gebet an einem unbekannten ländlichen Ort zu sehen. Kämpfer von Boko Haram hatten Mitte April eine Schule im Nordosten Nigerias überfallen und 276 Schülerinnen verschleppt; 223 werden noch immer vermisst. Vor einer Woche entführte die Gruppe elf weitere Mädchen. Nach jüngsten Angaben befinden sich insgesamt 275 Kinder noch in der Gewalt der Terrorgruppe. Ein mutmaßlicher Boko-Haram-Anführer hat damit gedroht, die Kinder als Sklaven zu verkaufen. Die nigerianische Regierung ist unter starken internationalen Druck geraten. Mehrere Staaten unterstützen das Land bei der Suche nach den Kindern. Der französische Präsident François Hollande will einen Sicherheitsgipfel mit mehreren afrikanischen Staaten in Paris einberufen. Briten, USA, Israel und andere Länder helfen bei der Suche. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die sofortige und bedingungslose Freilassung der Mädchen gefordert. #Entführung #Raubueberfall
Die Islamistengruppe Boko Haram hat am Montag ein neues Video veröffentlicht, das die von ihnen entführten nigerianischen Schulmädchen zeigen soll. Der Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau sagt in dem Video, die Mädchen seien zum Islam konvertiert und würden nur freikommen, wenn im Gegenzug alle inhaftierten Islamisten freigelassen würden. In dem 17-minütigen Video sind rund 130 Mädchen mit einem Ganzkörperschleier beim Gebet an einem unbekannten ländlichen Ort zu sehen. Kämpfer von Boko Haram hatten Mitte April eine Schule im Nordosten Nigerias überfallen und 276 Schülerinnen verschleppt; 223 werden noch immer vermisst. Vor einer Woche entführte die Gruppe elf weitere Mädchen. Nach jüngsten Angaben befinden sich insgesamt 275 Kinder noch in der Gewalt der Terrorgruppe. Ein mutmaßlicher Boko-Haram-Anführer hat damit gedroht, die Kinder als Sklaven zu verkaufen. Die nigerianische Regierung ist unter starken internationalen Druck geraten. Mehrere Staaten unterstützen das Land bei der Suche nach den Kindern. Der französische Präsident François Hollande will einen Sicherheitsgipfel mit mehreren afrikanischen Staaten in Paris einberufen. Briten, USA, Israel und andere Länder helfen bei der Suche. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat die sofortige und bedingungslose Freilassung der Mädchen gefordert. #Entführung #Raubueberfall
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51 Entführte befreit
Am 26.04.2011 befreite die mexikanische Polizei in Reynosa 51 Entführte aus einem Haus. Unter den Befreiten befanden sich 27 Mexikaner sowie mehrere Chinesen, Guatemalteken und Bürger aus Honduras und El Salvador. Die Opfer gaben an, von bewaffneten mutmaßlichen Mitgliedern eines Drogenkartells entführt worden zu sein, die ihren Bus überfallen hatten. Festnahmen wurden zunächst nicht bekannt. Bereits eine Woche zuvor waren in Reynosa 68 Menschen befreit worden, wobei vier Polizisten festgenommen wurden. #Entführung #Raubueberfall
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Deutsches Paar entführt - Lösegeld gefordert
Am 23.06.2008 gegen 00:00 Uhr wurde die Yacht eines deutschen Paares im Golf von Aden von Piraten überfallen. Die Entführer haben eine Million Dollar Lösegeld gefordert, wie der Minister für Staatssicherheit in der somalischen Region Puntland, Jama Hirsi Farah, erklärte. Das Auswärtige Amt in Berlin äußerte sich zunächst nicht dazu. Unklar blieb, ob auch der Sohn des Paares verschleppt wurde. Nach somalischen Angaben sollen auch der Sohn und der französische Kapitän des Bootes entführt worden sein. Die Bundesregierung bemüht sich um Aufklärung. #Entführung #Raubueberfall
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Frau von Vize-Regierungschef entführt
Am 27.07.2014 gegen Morgenstunden entführte die Extremistengruppe Boko Haram in Kolofata im Norden Kameruns die Frau des Vizeministerpräsidenten Amadou Ali. Bei dem Angriff auf das Haus des Politikers wurden mindestens drei Menschen getötet. Der Vizeministerpräsident selbst wurde von Sicherheitskräften in eine andere Stadt gebracht. Die Angreifer hatten es auf das Haus von Ali und einen örtlichen Vorsteher abgesehen. In Kolofata dauerten die Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und den radikal-islamischen Kämpfern an. Bei einem weiteren Angriff wurde auch der Bürgermeister, der zugleich das geistliche Oberhaupt der Stadt ist, entführt. Seit Freitag hatte es bereits mehrere Boko-Haram-Überfälle in Kamerun gegeben. #Entführung #FXPromi #Raubueberfall
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Entführter Industrieller Giorgos Mylonas gegen Lösegeld freigelassen
Am 23.06.2008 gegen Morgen wurde der griechische Großindustrielle Giorgos Mylonas nach zwei Wochen Entführung gegen Zahlung von zwölf Millionen Euro Lösegeld freigelassen. Die Entführer hatten das Geld auf einem Parkplatz im Küstenort Makrygiali hinterlegt. Mylonas wurde etwa 50 Kilometer westlich von Thessaloniki freigelassen und fuhr in einem gestohlenen Wagen nach Hause. Die Entführer hatten ursprünglich 30 Millionen Euro gefordert. Mylonas war in der Nacht zum 10.06.2008 gemeinsam mit seiner Frau von drei maskierten Männern überfallen worden. Die Täter stiegen zu ihm ins Auto und fuhren mit ihm weg, seine Frau musste aussteigen. Der Wagen wurde später auf einem Supermarktparkplatz gefunden, darin lagen das Handy, die Armbanduhr des Entführten sowie eine Lösegeldforderung. Die Polizei untersucht eine mögliche Beteiligung des geflüchteten Bankräubers Vassilis Paleokostas. #Entführung #Raubueberfall
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Entführung deutscher Bergsteiger durch PKK
Am 08.07.2008 wurden drei deutsche Bergsteiger auf dem Berg Ararat in der Türkei von fünf bewaffneten Rebellen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK entführt. Die Gruppe von insgesamt 13 Bergsteigern wurde in der Nacht vor der Gipfelbesteigung auf 3200 Metern Höhe überfallen. Die Entführer stellten politische Forderungen, von Lösegeld war keine Rede. Die Geiseln mussten ständig das Versteck wechseln und wurden am Sonntag auf einer Höhe von 2200 Metern freigelassen. Am Montagabend landeten die drei befreiten Männer in München. Der Bundesnachrichtendienst (BND) war laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung an der Befreiung beteiligt und baute eigene Kommunikationskanäle zu den Entführern auf. Die Entführten gaben an, relativ gut behandelt worden zu sein. Die türkischen Behörden wurden für ihre Zusammenarbeit gedankt. #Entführung #Raubueberfall
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Entführte Touristengruppe nicht in Libyen
Am 19.09.2008 wurde eine Touristengruppe im Südwesten Ägyptens überfallen und in den Sudan verschleppt. Die Gruppe besteht aus 19 Personen, darunter Deutsche, fünf Italiener, acht Ägypter und eine Rumänin. Die Entführer forderten sechs Millionen Euro Lösegeld. Nach sudanesischen Angaben überquerten die Kidnapper mit ihren Geiseln am 25.09.2008 die Grenze nach Libyen. Ein libyscher Regierungsvertreter erklärte jedoch, dass die Geiseln und ihre Entführer nicht in Libyen seien. Ein ägyptischer Regierungsbeamter äußerte die Sorge, dass die Entführer den Tschad erreichen könnten. Einer der Täter stamme möglicherweise aus dem Tschad. Die Identität der Entführer ist nicht gesichert, mindestens einer soll Englisch sprechen können. Das Auswärtige Amt in Berlin arbeitet mit einem Krisenstab an der Freilassung. #Entführung #Raubueberfall
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