Die italienische Polizei hat in Prato eine mutmaßliche Schattenbank zerschlagen, die jährlich zwischen 80 und 100 Millionen Euro aus Drogenhandel, Schmuggel und illegaler Einwanderung abgewickelt haben soll. Hinter dem System standen chinesische, albanische und italienische Mafia-Strukturen. Die Organisation nutzte ein Hawala-ähnliches Zahlungssystem außerhalb des regulären Bankensystems. Ermittler beschlagnahmten Vermögenswerte im Wert von rund 60 Millionen Euro und verhängten 41 Vorsichtsmaßnahmen, darunter 17 Haftbefehle und 16 Hausarreste. Die Geldströme verliefen zwischen Italien, Spanien, Frankreich und Portugal. Das Netzwerk hatte Verbindungen zu albanischen Drogenclans sowie zur 'Ndrangheta und Camorra. Zudem wurden chinesische Staatsbürger über Serbien nach Italien geschleust.
Die italienische Polizei hat in Prato eine mutmaßliche Schattenbank zerschlagen, die jährlich zwischen 80 und 100 Millionen Euro aus Drogenhandel, Schmuggel und illegaler Einwanderung abgewickelt haben soll. Hinter dem System standen chinesische, albanische und italienische Mafia-Strukturen. Die Organisation nutzte ein Hawala-ähnliches Zahlungssystem außerhalb des regulären Bankensystems. Ermittler beschlagnahmten Vermögenswerte im Wert von rund 60 Millionen Euro und verhängten 41 Vorsichtsmaßnahmen, darunter 17 Haftbefehle und 16 Hausarreste. Die Geldströme verliefen zwischen Italien, Spanien, Frankreich und Portugal. Das Netzwerk hatte Verbindungen zu albanischen Drogenclans sowie zur 'Ndrangheta und Camorra. Zudem wurden chinesische Staatsbürger über Serbien nach Italien geschleust.