Im September 2023 wurden in der Ortschaft Nesle-le-Repons knapp 60 Erntehelfer, hauptsächlich aus Mali, Senegal oder Mauretanien, unter unwürdigen Bedingungen entdeckt. Sie wurden in verdreckten Gebäuden zusammengepfercht, mussten auf dem Boden schlafen und erhielten wenig Essen und Trinken für ihre elfstündige Arbeit in der Hitze. Der versprochene Tageslohn von 80 Euro wurde offenbar nicht ausgezahlt. Nun beginnt ein Prozess gegen eine Vermittlungsfirma, Anwerber und ein Weinbauunternehmen wegen Menschenhandels und Schwarzarbeit.
Im September 2023 wurden in der Ortschaft Nesle-le-Repons knapp 60 Erntehelfer, hauptsächlich aus Mali, Senegal oder Mauretanien, unter unwürdigen Bedingungen entdeckt. Sie wurden in verdreckten Gebäuden zusammengepfercht, mussten auf dem Boden schlafen und erhielten wenig Essen und Trinken für ihre elfstündige Arbeit in der Hitze. Der versprochene Tageslohn von 80 Euro wurde offenbar nicht ausgezahlt. Nun beginnt ein Prozess gegen eine Vermittlungsfirma, Anwerber und ein Weinbauunternehmen wegen Menschenhandels und Schwarzarbeit.