Am 10.04.2026 wurde ein 43-jähriger Vater in Mülhausen festgenommen, nachdem er seinen neunjährigen Sohn über ein Jahr lang in einem geparkten Lieferwagen gefangen gehalten hatte. Nachbarn hatten wiederholt Geräusche aus dem auf dem Hof eines Mehrfamilienhauses abgestellten Fahrzeugs gehört und die Polizei verständigt. Beamte brachen den Kleinbus auf und fanden das Kind nackt, stark unterernährt und in Embryonalstellung unter einer Decke neben seinen Exkrementen liegend vor. Aufgrund der langen Gefangenschaft war der Bub nicht mehr gehfähig. Das Kind gab an, zwischen September und Dezember 2024 in den Lieferwagen eingesperrt worden zu sein und zuletzt Ende 2024 geduscht zu haben. Es wurde in ein Krankenhaus in Mülhausen gebracht. Bei der Befragung erklärte der Neunjährige, große Beziehungsprobleme mit der Lebensgefährtin des Vaters gehabt zu haben, die daraufhin gedrängt habe, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Der Vater habe ihn in den Kleinbus gesperrt, um eine Einweisung zu vermeiden, was er auch im Verhör angab. Der Bub hatte lediglich einen Rucksack mit Kleidung und musste seine Notdurft in Flaschen und Müllsäcken verrichten. Auch die Lebensgefährtin des Vaters wurde festgenommen, bestritt jedoch den Sachverhalt und gab an, Geräusche gehört zu haben, aber überzeugt gewesen zu sein, dass der Neunjährige in einer Anstalt untergebracht worden sei. Mit dem Paar lebten zwei Töchter im Alter von zehn und zwölf Jahren in der Wohnung, die einen gepflegten Eindruck machten. Angehörige gaben an, nichts von der Situation gewusst zu haben und geglaubt zu haben, das Kind befinde sich in einer Klinik. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise auf eine tatsächliche psychiatrische Erkrankung des Kindes, das bis zum Schuljahr 2023/2024 die erste Klasse in Mülhausen mit sehr guten Leistungen besucht hatte.
Am 10.04.2026 wurde ein 43-jähriger Vater in Mülhausen festgenommen, nachdem er seinen neunjährigen Sohn über ein Jahr lang in einem geparkten Lieferwagen gefangen gehalten hatte. Nachbarn hatten wiederholt Geräusche aus dem auf dem Hof eines Mehrfamilienhauses abgestellten Fahrzeugs gehört und die Polizei verständigt. Beamte brachen den Kleinbus auf und fanden das Kind nackt, stark unterernährt und in Embryonalstellung unter einer Decke neben seinen Exkrementen liegend vor. Aufgrund der langen Gefangenschaft war der Bub nicht mehr gehfähig. Das Kind gab an, zwischen September und Dezember 2024 in den Lieferwagen eingesperrt worden zu sein und zuletzt Ende 2024 geduscht zu haben. Es wurde in ein Krankenhaus in Mülhausen gebracht. Bei der Befragung erklärte der Neunjährige, große Beziehungsprobleme mit der Lebensgefährtin des Vaters gehabt zu haben, die daraufhin gedrängt habe, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Der Vater habe ihn in den Kleinbus gesperrt, um eine Einweisung zu vermeiden, was er auch im Verhör angab. Der Bub hatte lediglich einen Rucksack mit Kleidung und musste seine Notdurft in Flaschen und Müllsäcken verrichten. Auch die Lebensgefährtin des Vaters wurde festgenommen, bestritt jedoch den Sachverhalt und gab an, Geräusche gehört zu haben, aber überzeugt gewesen zu sein, dass der Neunjährige in einer Anstalt untergebracht worden sei. Mit dem Paar lebten zwei Töchter im Alter von zehn und zwölf Jahren in der Wohnung, die einen gepflegten Eindruck machten. Angehörige gaben an, nichts von der Situation gewusst zu haben und geglaubt zu haben, das Kind befinde sich in einer Klinik. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Hinweise auf eine tatsächliche psychiatrische Erkrankung des Kindes, das bis zum Schuljahr 2023/2024 die erste Klasse in Mülhausen mit sehr guten Leistungen besucht hatte.