Am 16.03.2026 begann das Berufungsverfahren gegen Nicolas Sarkozy, den ehemaligen Staatspräsidenten Frankreichs, im Palais de Justice in Paris. Sarkozy erschien ohne seine Frau Carla Bruni Sarkozy. Laut einem Insider gehe es der ehemaligen First Lady nicht gut. Im Zentrum des Verfahrens steht der Verdacht, dass Sarkozy seinen Präsidentschaftswahlkampf 2007 mit Geld aus Libyen unter Muammar Gaddafi finanziert haben soll. In erster Instanz hatten die Richter befunden, dass enge Mitarbeiter des Ex-Präsidenten in seinem Auftrag Verhandlungen mit der libyschen Staatsführung geführt hatten, um illegale Gelder zu beschaffen, und verurteilten ihn zu fünf Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Der direkte Korruptionsvorwurf konnte nicht eindeutig bewiesen werden. Sarkozy legte Berufung ein. Das Verfahren soll bis Anfang Juni dauern, danach wird das Urteil erwartet. Seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis Ende 2025 führen Nicolas und Carla ein zurückgezogenes Leben. Ihm drohen im schlimmsten Fall bis zu zehn Jahre Haft.
Am 16.03.2026 begann das Berufungsverfahren gegen Nicolas Sarkozy, den ehemaligen Staatspräsidenten Frankreichs, im Palais de Justice in Paris. Sarkozy erschien ohne seine Frau Carla Bruni Sarkozy. Laut einem Insider gehe es der ehemaligen First Lady nicht gut. Im Zentrum des Verfahrens steht der Verdacht, dass Sarkozy seinen Präsidentschaftswahlkampf 2007 mit Geld aus Libyen unter Muammar Gaddafi finanziert haben soll. In erster Instanz hatten die Richter befunden, dass enge Mitarbeiter des Ex-Präsidenten in seinem Auftrag Verhandlungen mit der libyschen Staatsführung geführt hatten, um illegale Gelder zu beschaffen, und verurteilten ihn zu fünf Jahren Haft wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Der direkte Korruptionsvorwurf konnte nicht eindeutig bewiesen werden. Sarkozy legte Berufung ein. Das Verfahren soll bis Anfang Juni dauern, danach wird das Urteil erwartet. Seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis Ende 2025 führen Nicolas und Carla ein zurückgezogenes Leben. Ihm drohen im schlimmsten Fall bis zu zehn Jahre Haft.