Am 27. September 2025 wurde in Ilmenau, Ortsteil Gehren, ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Die Täter schlugen eine Fensterscheibe des Hauses in der Königseer Straße ein und warfen Feuerwerk in das Gebäude. In dem betroffenen Zimmer lebte eine dreiköpfige Familie. Eine 46-jährige Bewohnerin erlitt beim Verlassen des Hauses leichte Verletzungen. Seit dem 22. April 2026 stehen sechs Männer vor dem Landgericht Erfurt. Drei von ihnen sind wegen versuchten Mordes angeklagt, die anderen drei wegen Beihilfe zum versuchten Mord. Die Staatsanwaltschaft geht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Die Opferberatungsorganisation 'ezra' zitierte die Familie mit den Worten, der Anschlag habe sich wie Krieg angefühlt. Der Prozess ist bis Ende Mai terminiert.
Am 27. September 2025 wurde in Ilmenau, Ortsteil Gehren, ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim verübt. Die Täter schlugen eine Fensterscheibe des Hauses in der Königseer Straße ein und warfen Feuerwerk in das Gebäude. In dem betroffenen Zimmer lebte eine dreiköpfige Familie. Eine 46-jährige Bewohnerin erlitt beim Verlassen des Hauses leichte Verletzungen. Seit dem 22. April 2026 stehen sechs Männer vor dem Landgericht Erfurt. Drei von ihnen sind wegen versuchten Mordes angeklagt, die anderen drei wegen Beihilfe zum versuchten Mord. Die Staatsanwaltschaft geht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Die Opferberatungsorganisation 'ezra' zitierte die Familie mit den Worten, der Anschlag habe sich wie Krieg angefühlt. Der Prozess ist bis Ende Mai terminiert.