Am 12.05.2026 verurteilte das Landgericht Erfurt einen 46-jährigen Mann aus Ilmenau wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Herstellens von Kinderpornografie zu neun Jahren und neun Monaten Haft. Dem mehrfach vorbestraften Mann wurden über 900 Missbrauchsfälle im Zeitraum von 2017 bis 2025 zur Last gelegt. Die Taten richteten sich gegen seine Stieftochter und seinen Stiefsohn, die zu Beginn der Taten zehn und acht Jahre alt waren. Der Angeklagte hatte die Kinder dazu gebracht, sich filmen zu lassen, indem er ihnen einredete, mit dem Verkauf der Aufnahmen würden Geldprobleme der Familie gelöst. Das Gericht blieb mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die elfeinhalb Jahre Haft gefordert hatte. Als strafmildernd wertete das Gericht das Geständnis des Angeklagten zu Prozessbeginn. Der Mann soll sich im Gefängnis einer Therapie unterziehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Am 12.05.2026 verurteilte das Landgericht Erfurt einen 46-jährigen Mann aus Ilmenau wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Herstellens von Kinderpornografie zu neun Jahren und neun Monaten Haft. Dem mehrfach vorbestraften Mann wurden über 900 Missbrauchsfälle im Zeitraum von 2017 bis 2025 zur Last gelegt. Die Taten richteten sich gegen seine Stieftochter und seinen Stiefsohn, die zu Beginn der Taten zehn und acht Jahre alt waren. Der Angeklagte hatte die Kinder dazu gebracht, sich filmen zu lassen, indem er ihnen einredete, mit dem Verkauf der Aufnahmen würden Geldprobleme der Familie gelöst. Das Gericht blieb mit dem Urteil unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die elfeinhalb Jahre Haft gefordert hatte. Als strafmildernd wertete das Gericht das Geständnis des Angeklagten zu Prozessbeginn. Der Mann soll sich im Gefängnis einer Therapie unterziehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.