Am 26.11.2021 soll am Düsseldorfer Oberlandesgericht das Urteil gegen den 31-jährigen IS-Terroristen Nils D. gesprochen werden. Die Bundesanwaltschaft hat lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere seiner Schuld beantragt, während die Verteidigung Freispruch fordert. Nils D. war bereits im März 2016 als IS-Terrorist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er gehörte der sogenannten „Lohberger Brigade“ von Salafisten aus dem Dinslakener Zechenviertel Lohberg an, die sich in Syrien dem IS angeschlossen hatten. Nach seiner ersten Verurteilung belasteten ihn ehemalige Gefangene, die aussagten, er sei in einem IS-Gefängnis im syrischen Manbidsch einer der Folterer gewesen. Ein von ihm gefolterter Gefangener sei ums Leben gekommen.
Am 26.11.2021 soll am Düsseldorfer Oberlandesgericht das Urteil gegen den 31-jährigen IS-Terroristen Nils D. gesprochen werden. Die Bundesanwaltschaft hat lebenslange Haft und die Feststellung der besonderen Schwere seiner Schuld beantragt, während die Verteidigung Freispruch fordert. Nils D. war bereits im März 2016 als IS-Terrorist zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er gehörte der sogenannten „Lohberger Brigade“ von Salafisten aus dem Dinslakener Zechenviertel Lohberg an, die sich in Syrien dem IS angeschlossen hatten. Nach seiner ersten Verurteilung belasteten ihn ehemalige Gefangene, die aussagten, er sei in einem IS-Gefängnis im syrischen Manbidsch einer der Folterer gewesen. Ein von ihm gefolterter Gefangener sei ums Leben gekommen.