Am 16.07.2026 verurteilte das Landgericht Bonn eine 22-jährige Frau und ihren 30-jährigen Lebensgefährten zu jeweils fünfeinhalb Jahren Haft. Die beiden wurden der gemeinschaftlichen schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen für schuldig befunden. Über fünf Monate hinweg hatten sie ihre drei Söhne (damals zwei, drei und fünf Jahre alt) in einer abgedunkelten, verwahrlosten Wohnung in Zülpich eingesperrt, fixiert, kaum ernährt und regelmäßig geschlagen. Die Kinder erlitten zahlreiche Knochenbrüche und Hämatome. Medizinische Hilfe wurde ihnen verweigert. Der Fall wurde Ende April 2025 bekannt, als zwei der Jungen nur mit T-Shirts bekleidet auf der Straße entdeckt wurden. Die Kinder leben heute in Pflegefamilien.
Am 16.07.2026 verurteilte das Landgericht Bonn eine 22-jährige Frau und ihren 30-jährigen Lebensgefährten zu jeweils fünfeinhalb Jahren Haft. Die beiden wurden der gemeinschaftlichen schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen für schuldig befunden. Über fünf Monate hinweg hatten sie ihre drei Söhne (damals zwei, drei und fünf Jahre alt) in einer abgedunkelten, verwahrlosten Wohnung in Zülpich eingesperrt, fixiert, kaum ernährt und regelmäßig geschlagen. Die Kinder erlitten zahlreiche Knochenbrüche und Hämatome. Medizinische Hilfe wurde ihnen verweigert. Der Fall wurde Ende April 2025 bekannt, als zwei der Jungen nur mit T-Shirts bekleidet auf der Straße entdeckt wurden. Die Kinder leben heute in Pflegefamilien.