Im Prozess um eines der größten illegalen Waffenlager Deutschlands hat der erste Angeklagte vor dem Wuppertaler Landgericht ein Geständnis abgelegt. Ein 35-Jähriger räumte die Vorwürfe vollständig ein, ein 38-Jähriger ist grundsätzlich bereit auszusagen. Der 60-jährige Hauptangeklagte äußerte sich noch nicht. Den drei Männern werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen. Ende Oktober 2025 hatten Ermittler in einem Gebäudekomplex in der Remscheider Innenstadt rund 300 scharfe Schusswaffen, darunter Maschinengewehre, Maschinenpistolen, Präzisionsgewehre, Panzerabwehrwaffen und Handgranaten sowie fast 100.000 Schuss Munition entdeckt. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem der größten Kriegswaffenfunde der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Der Hauptangeklagte soll mehrere Maschinenpistolen und einen Revolver an den 38-Jährigen verkauft haben, der die Waffen gemeinsam mit dem 35-Jährigen weiterveräußerte. Ein Zeuge aus Polen bestätigte den mutmaßlichen Handel mit Kriegswaffen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Waffen für die Organisierte Kriminalität bestimmt waren. Das Gericht stellte bei umfassenden Geständnissen Strafen zwischen zwei und acht Jahren in Aussicht. Der Prozess wird am 15. Juli fortgesetzt.
Im Prozess um eines der größten illegalen Waffenlager Deutschlands hat der erste Angeklagte vor dem Wuppertaler Landgericht ein Geständnis abgelegt. Ein 35-Jähriger räumte die Vorwürfe vollständig ein, ein 38-Jähriger ist grundsätzlich bereit auszusagen. Der 60-jährige Hauptangeklagte äußerte sich noch nicht. Den drei Männern werden Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Waffengesetz vorgeworfen. Ende Oktober 2025 hatten Ermittler in einem Gebäudekomplex in der Remscheider Innenstadt rund 300 scharfe Schusswaffen, darunter Maschinengewehre, Maschinenpistolen, Präzisionsgewehre, Panzerabwehrwaffen und Handgranaten sowie fast 100.000 Schuss Munition entdeckt. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem der größten Kriegswaffenfunde der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Der Hauptangeklagte soll mehrere Maschinenpistolen und einen Revolver an den 38-Jährigen verkauft haben, der die Waffen gemeinsam mit dem 35-Jährigen weiterveräußerte. Ein Zeuge aus Polen bestätigte den mutmaßlichen Handel mit Kriegswaffen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Waffen für die Organisierte Kriminalität bestimmt waren. Das Gericht stellte bei umfassenden Geständnissen Strafen zwischen zwei und acht Jahren in Aussicht. Der Prozess wird am 15. Juli fortgesetzt.