Am Freitag, 06.11.2009, begann vor dem Landgericht Kleve der Prozess gegen einen 56-jährigen Vater, seinen 20-jährigen Sohn und einen 32-jährigen Bekannten der Familie. Die drei sind wegen gemeinschaftlichen Mordes an der 20-jährigen Tochter und Schwester angeklagt. Die Familie stammt aus der Türkei und lebte seit etwa 15 Jahren in Deutschland. Der Vater soll seine Kinder nach traditionellen kurdischen und koranischen Regeln erzogen haben. Die Anklage wirft dem Vater und dem Bruder vor, die Tat beschlossen zu haben, nachdem sie erfuhren, dass das Opfer keine Jungfrau mehr war und heimlich abgetrieben hatte. Ihr Motiv sei die Wiederherstellung der Familienehre gewesen. Der Bruder gestand die Tat nach seiner Festnahme im April. Er soll die 20-Jährige Anfang März unter dem Vorwand, ihr Fahrrad gefunden zu haben, zu einem einsamen Feldweg in Rees gelockt haben. Während sie mit einer Taschenlampe suchte, legte er ihr von hinten ein Seil um den Hals und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Anschließend zertrümmerten er und der 32-jährige Bekannte ihr Gesicht mit Knüppeln. Ein Spaziergänger fand die Leiche. Der Vater bestreitet die Vorwürfe, die Mitangeklagten schweigen. Die Verteidigung kündigte an, dass alle als Zeugen geladenen Familienmitglieder die Aussage verweigern werden. #Mord
Am Freitag, 06.11.2009, begann vor dem Landgericht Kleve der Prozess gegen einen 56-jährigen Vater, seinen 20-jährigen Sohn und einen 32-jährigen Bekannten der Familie. Die drei sind wegen gemeinschaftlichen Mordes an der 20-jährigen Tochter und Schwester angeklagt. Die Familie stammt aus der Türkei und lebte seit etwa 15 Jahren in Deutschland. Der Vater soll seine Kinder nach traditionellen kurdischen und koranischen Regeln erzogen haben. Die Anklage wirft dem Vater und dem Bruder vor, die Tat beschlossen zu haben, nachdem sie erfuhren, dass das Opfer keine Jungfrau mehr war und heimlich abgetrieben hatte. Ihr Motiv sei die Wiederherstellung der Familienehre gewesen. Der Bruder gestand die Tat nach seiner Festnahme im April. Er soll die 20-Jährige Anfang März unter dem Vorwand, ihr Fahrrad gefunden zu haben, zu einem einsamen Feldweg in Rees gelockt haben. Während sie mit einer Taschenlampe suchte, legte er ihr von hinten ein Seil um den Hals und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit. Anschließend zertrümmerten er und der 32-jährige Bekannte ihr Gesicht mit Knüppeln. Ein Spaziergänger fand die Leiche. Der Vater bestreitet die Vorwürfe, die Mitangeklagten schweigen. Die Verteidigung kündigte an, dass alle als Zeugen geladenen Familienmitglieder die Aussage verweigern werden. #Mord