Im Fall der tödlichen Polizeischüsse auf einen 16-jährigen Flüchtling in Dortmund gibt es neue Erkenntnisse. Laut einem Bericht für den Rechtsausschuss des Landtags war das eingesetzte Pfefferspray seit April abgelaufen. Das Innenministerium hat ein Wirksamkeitsgutachten in Auftrag gegeben, ob das Spray noch voll gewirkt hat. Die Ermittler besitzen inzwischen ein Augenzeugenvideo, das allerdings erst nach den Schüssen beginnt. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand hatten die Beamten den mit einem Messer bewaffneten Jugendlichen zunächst mit Pfefferspray besprüht, um ihn zum Fallenlassen des Messers zu bewegen. Danach wurde der Jugendliche mit zwei Distanzelektroschockern (Tasern) beschossen, die jedoch keine Elektroschocks auslösten. Der Jugendliche lief mit dem Messer weiter. Ein Polizist erschoss den Flüchtling letztlich mit seiner Maschinenpistole. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. #Waffen
Im Fall der tödlichen Polizeischüsse auf einen 16-jährigen Flüchtling in Dortmund gibt es neue Erkenntnisse. Laut einem Bericht für den Rechtsausschuss des Landtags war das eingesetzte Pfefferspray seit April abgelaufen. Das Innenministerium hat ein Wirksamkeitsgutachten in Auftrag gegeben, ob das Spray noch voll gewirkt hat. Die Ermittler besitzen inzwischen ein Augenzeugenvideo, das allerdings erst nach den Schüssen beginnt. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand hatten die Beamten den mit einem Messer bewaffneten Jugendlichen zunächst mit Pfefferspray besprüht, um ihn zum Fallenlassen des Messers zu bewegen. Danach wurde der Jugendliche mit zwei Distanzelektroschockern (Tasern) beschossen, die jedoch keine Elektroschocks auslösten. Der Jugendliche lief mit dem Messer weiter. Ein Polizist erschoss den Flüchtling letztlich mit seiner Maschinenpistole. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt. #Waffen