Am 12.03.2008 wurden im Zusammenhang mit inszenierten Geiselnahmen und Verhören von Rekruten in der Bundeswehr-Kaserne in Coesfeld die letzten Urteile verkündet. Fünf Angeklagte im Alter zwischen 28 und 33 Jahren erhielten Geld- und Bewährungsstrafen, vier wurden freigesprochen. Die Ausbilder hatten sich der Misshandlung von Rekruten und teilweise der schweren Körperverletzung schuldig gemacht. Die Vorfälle waren im Herbst 2004 bekannt geworden. Die Ausbilder hatten eigenmächtig Geiselnahmen trainiert und dabei Rekruten mit Stromschlägen aus Feldtelefonen malträtiert. Das Landgericht Münster hatte die Anklagen zunächst nicht zugelassen, das Oberlandesgericht Hamm intervenierte jedoch. Die Verurteilten tragen zusätzlich Verfahrenskosten von 50.000 Euro.
Am 12.03.2008 wurden im Zusammenhang mit inszenierten Geiselnahmen und Verhören von Rekruten in der Bundeswehr-Kaserne in Coesfeld die letzten Urteile verkündet. Fünf Angeklagte im Alter zwischen 28 und 33 Jahren erhielten Geld- und Bewährungsstrafen, vier wurden freigesprochen. Die Ausbilder hatten sich der Misshandlung von Rekruten und teilweise der schweren Körperverletzung schuldig gemacht. Die Vorfälle waren im Herbst 2004 bekannt geworden. Die Ausbilder hatten eigenmächtig Geiselnahmen trainiert und dabei Rekruten mit Stromschlägen aus Feldtelefonen malträtiert. Das Landgericht Münster hatte die Anklagen zunächst nicht zugelassen, das Oberlandesgericht Hamm intervenierte jedoch. Die Verurteilten tragen zusätzlich Verfahrenskosten von 50.000 Euro.