Am 01.10.2023 kam es in Hamburg-Sasel vor einer Shisha-Bar zu tödlichen Schüssen, bei denen ein 24-Jähriger ums Leben kam. Nun wurde ein 33-jähriger Mann vom Hamburger Landgericht wegen Mordes in Tateinheit mit Waffendelikten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Laut Gericht hatte das Verbrechen eine Vorgeschichte: Vor der Tat soll das Opfer von dem jüngeren Bruder des Angeklagten mit einem Messer bedroht worden sein. Am Tatabend trafen sich die Brüder mit dem 24-Jährigen und mehreren seiner Familienangehörigen in der Shisha-Bar zu einem sogenannten Friedensgespräch. Der 24-Jährige forderte für die Bedrohung ein Zeichen der Wiedergutmachung. Es sei vereinbart worden, dass der jüngere Bruder sich entschuldige und von seinem älteren Bruder vor der Tür eine Ohrfeige verpasst bekomme. Gemeinsam gingen die Männer auf einen Vorplatz der Bar. Erst sei auch alles so erfolgt wie besprochen. Doch dann habe der jüngere Bruder den 24-Jährigen unvermittelt angegriffen und zu Boden gestoßen. Der ältere Bruder habe eine Waffe gezogen und aus kurzer Distanz mindestens sieben Schüsse auf das Opfer abgegeben, das noch am Tatort starb. Ein Schuss hatte das Herz durchdrungen. Der Angeklagte habe aus Heimtücke und niederen Beweggründen gehandelt, betonte der Richter. Das Verfahren hatte sich auch deshalb so lange hinausgezögert, weil ein 31-Jähriger, der in der Shisha-Bar arbeitete und die Tat beobachtet hatte, als zentraler Zeuge fast sechs Monate lang befragt wurde. Nach der Urteilsverkündung zeigte der Angeklagte wenig Verständnis für den Richterspruch. Das Verfahren gegen den jüngeren Bruder, der bis Juli 2024 in Untersuchungshaft saß, wurde jedoch abgetrennt, da sich laut Gericht keine Hinweise auf eine Mittäterschaft ergeben hätten. #Mord
Am 01.10.2023 kam es in Hamburg-Sasel vor einer Shisha-Bar zu tödlichen Schüssen, bei denen ein 24-Jähriger ums Leben kam. Nun wurde ein 33-jähriger Mann vom Hamburger Landgericht wegen Mordes in Tateinheit mit Waffendelikten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Laut Gericht hatte das Verbrechen eine Vorgeschichte: Vor der Tat soll das Opfer von dem jüngeren Bruder des Angeklagten mit einem Messer bedroht worden sein. Am Tatabend trafen sich die Brüder mit dem 24-Jährigen und mehreren seiner Familienangehörigen in der Shisha-Bar zu einem sogenannten Friedensgespräch. Der 24-Jährige forderte für die Bedrohung ein Zeichen der Wiedergutmachung. Es sei vereinbart worden, dass der jüngere Bruder sich entschuldige und von seinem älteren Bruder vor der Tür eine Ohrfeige verpasst bekomme. Gemeinsam gingen die Männer auf einen Vorplatz der Bar. Erst sei auch alles so erfolgt wie besprochen. Doch dann habe der jüngere Bruder den 24-Jährigen unvermittelt angegriffen und zu Boden gestoßen. Der ältere Bruder habe eine Waffe gezogen und aus kurzer Distanz mindestens sieben Schüsse auf das Opfer abgegeben, das noch am Tatort starb. Ein Schuss hatte das Herz durchdrungen. Der Angeklagte habe aus Heimtücke und niederen Beweggründen gehandelt, betonte der Richter. Das Verfahren hatte sich auch deshalb so lange hinausgezögert, weil ein 31-Jähriger, der in der Shisha-Bar arbeitete und die Tat beobachtet hatte, als zentraler Zeuge fast sechs Monate lang befragt wurde. Nach der Urteilsverkündung zeigte der Angeklagte wenig Verständnis für den Richterspruch. Das Verfahren gegen den jüngeren Bruder, der bis Juli 2024 in Untersuchungshaft saß, wurde jedoch abgetrennt, da sich laut Gericht keine Hinweise auf eine Mittäterschaft ergeben hätten. #Mord