Brandanschläge vor Gefängnissen
Am 16.03.2024 und am 23.04.2024 kam es im Umfeld von Gefängnissen zu Brandanschlägen, bei denen insgesamt 21 Autos und zwei Motorräder beschädigt wurden. Vor dem Berliner Landgericht hat ein Prozess um Brandanschläge auf Autos vor Berliner Gefängnissen mit Geständnissen begonnen. Ein 28-jähriger Angeklagter aus einer bekannten arabischen Großfamilie gestand, zwei Taten als damaliger Häftling der betroffenen Justizvollzugsanstalt angestiftet zu haben, weil er sich von einem Vollzugsbeamten schlecht behandelt gefühlt habe. Sein mitangeklagter 23-jähriger Bruder gestand seine Beteiligung an einer Autobrandstiftung mit neun beschädigten Fahrzeugen, ein weiterer 23-Jähriger gab zwei Taten zu, während der vierte Angeklagte schwieg. Bei drei der Angeklagten soll es sich um Brüder handeln. Der 28-Jährige, dem Anstiftung in zwei Fällen vorgeworfen wird, verbüßte damals eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Er erklärte, dass er das Verhalten eines Vollzugsbeamten als "provokativ empfunden" habe, da dieser ihm am Tag zuvor ein Handy weggenommen habe. Der Anschlag auf das Auto des Mannes wurde jedoch rechtzeitig bemerkt, sodass eine Brandentwicklung verhindert werden konnte. Die beiden ersten Taten am 16. März und am 23. April 2024 sollen sich gezielt gegen Fahrzeuge von Mitarbeitern des Gefängnisses Heidering gerichtet haben. Brände gab es auch in der Nähe von Haftanstalten in Moabit und Spandau. Der 18-Jährige will im Rahmen einer möglichen Verständigung 50.000 Euro zur Wiedergutmachung des Schadens zahlen. Die Verhandlung wird am 23. März fortgesetzt.
Am 16.03.2024 und am 23.04.2024 kam es im Umfeld von Gefängnissen zu Brandanschlägen, bei denen insgesamt 21 Autos und zwei Motorräder beschädigt wurden. Vor dem Berliner Landgericht hat ein Prozess um Brandanschläge auf Autos vor Berliner Gefängnissen mit Geständnissen begonnen. Ein 28-jähriger Angeklagter aus einer bekannten arabischen Großfamilie gestand, zwei Taten als damaliger Häftling der betroffenen Justizvollzugsanstalt angestiftet zu haben, weil er sich von einem Vollzugsbeamten schlecht behandelt gefühlt habe. Sein mitangeklagter 23-jähriger Bruder gestand seine Beteiligung an einer Autobrandstiftung mit neun beschädigten Fahrzeugen, ein weiterer 23-Jähriger gab zwei Taten zu, während der vierte Angeklagte schwieg. Bei drei der Angeklagten soll es sich um Brüder handeln. Der 28-Jährige, dem Anstiftung in zwei Fällen vorgeworfen wird, verbüßte damals eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Er erklärte, dass er das Verhalten eines Vollzugsbeamten als "provokativ empfunden" habe, da dieser ihm am Tag zuvor ein Handy weggenommen habe. Der Anschlag auf das Auto des Mannes wurde jedoch rechtzeitig bemerkt, sodass eine Brandentwicklung verhindert werden konnte. Die beiden ersten Taten am 16. März und am 23. April 2024 sollen sich gezielt gegen Fahrzeuge von Mitarbeitern des Gefängnisses Heidering gerichtet haben. Brände gab es auch in der Nähe von Haftanstalten in Moabit und Spandau. Der 18-Jährige will im Rahmen einer möglichen Verständigung 50.000 Euro zur Wiedergutmachung des Schadens zahlen. Die Verhandlung wird am 23. März fortgesetzt.
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