52-Jähriger nach Mordgeständnis zu lebenslanger Haft verurteilt
Am 12.12.2017 verurteilte das Bonner Schwurgericht einen 52-jährigen Mann zu lebenslanger Haft für einen Mord aus dem Jahr 1991. Der damalige Germanistikstudent hatte die Mutter einer zwölfjährigen Tochter in ihrem Haus überfallen, gefesselt und mit 74 Messerstichen getötet. Der Angeklagte legte Anfang 2017 ein überraschendes Geständnis ab, nachdem er wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen war. Ohne dieses Geständnis wäre der Fall vermutlich ungelöst geblieben. Der Vorsitzende Richter betonte, dass das Geständnis insbesondere für den Ehemann des Opfers eine Befreiung gewesen sei, der bis zuletzt unter Tatverdacht gestanden hatte. Der Verurteilte gab an, seit seiner Pubertät unter Gewalt- und Tötungsfantasien gelitten zu haben. Er habe das Opfer bei einem Spaziergang durch das Küchenfenster gesehen und spontan beschlossen, die Fantasien umzusetzen. Nachdem er die Frau zu Boden gebracht und gefesselt hatte, habe sie um ihr Leben geschrien, woraufhin er aus Panik vor Entdeckung tötete. Das Gericht sprach trotz der Grausamkeit der Tat keine besondere Schwere der Schuld aus, unter anderem wegen des freiwilligen Geständnisses. Der Angeklagte bereute die Tat zutiefst. #Mord
Am 12.12.2017 verurteilte das Bonner Schwurgericht einen 52-jährigen Mann zu lebenslanger Haft für einen Mord aus dem Jahr 1991. Der damalige Germanistikstudent hatte die Mutter einer zwölfjährigen Tochter in ihrem Haus überfallen, gefesselt und mit 74 Messerstichen getötet. Der Angeklagte legte Anfang 2017 ein überraschendes Geständnis ab, nachdem er wegen Trunkenheit am Steuer aufgefallen war. Ohne dieses Geständnis wäre der Fall vermutlich ungelöst geblieben. Der Vorsitzende Richter betonte, dass das Geständnis insbesondere für den Ehemann des Opfers eine Befreiung gewesen sei, der bis zuletzt unter Tatverdacht gestanden hatte. Der Verurteilte gab an, seit seiner Pubertät unter Gewalt- und Tötungsfantasien gelitten zu haben. Er habe das Opfer bei einem Spaziergang durch das Küchenfenster gesehen und spontan beschlossen, die Fantasien umzusetzen. Nachdem er die Frau zu Boden gebracht und gefesselt hatte, habe sie um ihr Leben geschrien, woraufhin er aus Panik vor Entdeckung tötete. Das Gericht sprach trotz der Grausamkeit der Tat keine besondere Schwere der Schuld aus, unter anderem wegen des freiwilligen Geständnisses. Der Angeklagte bereute die Tat zutiefst. #Mord
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