Am 15.10.2014 begann vor dem Aachener Landgericht der Prozess gegen einen 62-jährigen Mann, der zwei Hells-Angels-Rocker aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu mit angeblichem Wissen um Geldwäsche erpresst haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, von 2008 bis 2014 rund 80.000 Euro erhalten zu haben, indem er monatlich zwischen 2000 und 3000 Euro von den Rockern forderte, damit er schweigt. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Seine Schwester, die wegen Beihilfe mitangeklagt ist, bestreitet die Vorwürfe; sie soll etwa die Hälfte des Geldes auf ein Konto nach Brasilien überwiesen haben. Der Hintergrund ist das verschwundene Lösegeld aus der Reemtsma-Entführung von 1996, bei dem der Hamburger Millionenerbe Jan Philipp Reemtsma nach 33 Tagen gegen Zahlung von rund 15,3 Millionen Euro freikam. Der Großteil des Lösegeldes ist bis heute verschwunden.
Am 15.10.2014 begann vor dem Aachener Landgericht der Prozess gegen einen 62-jährigen Mann, der zwei Hells-Angels-Rocker aus dem Frankfurter Rotlichtmilieu mit angeblichem Wissen um Geldwäsche erpresst haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, von 2008 bis 2014 rund 80.000 Euro erhalten zu haben, indem er monatlich zwischen 2000 und 3000 Euro von den Rockern forderte, damit er schweigt. Der Angeklagte äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Seine Schwester, die wegen Beihilfe mitangeklagt ist, bestreitet die Vorwürfe; sie soll etwa die Hälfte des Geldes auf ein Konto nach Brasilien überwiesen haben. Der Hintergrund ist das verschwundene Lösegeld aus der Reemtsma-Entführung von 1996, bei dem der Hamburger Millionenerbe Jan Philipp Reemtsma nach 33 Tagen gegen Zahlung von rund 15,3 Millionen Euro freikam. Der Großteil des Lösegeldes ist bis heute verschwunden.