Der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den 29-jährigen Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, ist in Oslo zu Ende gegangen. Er musste sich wegen mehrfacher Vergewaltigung, Gewalt gegen Ex-Freundinnen und Drogendelikten vor Gericht verantworten. Während des fast sieben Wochen dauernden Verfahrens wurden mutmaßliche Opfer und Zeugen gehört. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten. Die Verteidigung plädierte hinsichtlich der Vergewaltigungsvorwürfe auf Freispruch, da die vorgelegten Beweise, darunter Videos, die Marius angeblich selbst aufgenommen hat, nicht ausreichten, um zweifelsfrei zu beweisen, dass die betroffenen Frauen während der sexuellen Handlungen schliefen. Einige weniger schwere Anklagepunkte hatte Marius gestanden, wofür die Verteidigung etwa eineinhalb Jahre Haft für angemessen hält. Sein Anwalt Petar Sekulic betonte, dass das enorme Medieninteresse und die familiäre Situation eine große Belastung für seinen Mandanten darstellten, da es zehntausende Artikel gab, die Presse ihn bis in die Anwaltskanzlei verfolgte und Beweismittel durch illegale Leaks veröffentlicht wurden. Das Urteil wird voraussichtlich Anfang Juni verkündet. Die Situation ist für die norwegische Königsfamilie äußerst belastend, auch weil sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin verschlechtert hat und der Epstein-Skandal für zusätzlichen Druck sorgt, da kurz vor Prozessbeginn bekannt wurde, dass Mette-Marit engen E-Mail-Kontakt zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter hatte.
Der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den 29-jährigen Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, ist in Oslo zu Ende gegangen. Er musste sich wegen mehrfacher Vergewaltigung, Gewalt gegen Ex-Freundinnen und Drogendelikten vor Gericht verantworten. Während des fast sieben Wochen dauernden Verfahrens wurden mutmaßliche Opfer und Zeugen gehört. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten. Die Verteidigung plädierte hinsichtlich der Vergewaltigungsvorwürfe auf Freispruch, da die vorgelegten Beweise, darunter Videos, die Marius angeblich selbst aufgenommen hat, nicht ausreichten, um zweifelsfrei zu beweisen, dass die betroffenen Frauen während der sexuellen Handlungen schliefen. Einige weniger schwere Anklagepunkte hatte Marius gestanden, wofür die Verteidigung etwa eineinhalb Jahre Haft für angemessen hält. Sein Anwalt Petar Sekulic betonte, dass das enorme Medieninteresse und die familiäre Situation eine große Belastung für seinen Mandanten darstellten, da es zehntausende Artikel gab, die Presse ihn bis in die Anwaltskanzlei verfolgte und Beweismittel durch illegale Leaks veröffentlicht wurden. Das Urteil wird voraussichtlich Anfang Juni verkündet. Die Situation ist für die norwegische Königsfamilie äußerst belastend, auch weil sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin verschlechtert hat und der Epstein-Skandal für zusätzlichen Druck sorgt, da kurz vor Prozessbeginn bekannt wurde, dass Mette-Marit engen E-Mail-Kontakt zu dem verstorbenen US-Sexualstraftäter hatte.