Am 10.06.2026 entschied ein Berufungsgericht in Oslo, dass Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, weiterhin in Untersuchungshaft bleiben muss. Das Gericht sah eine hohe Wahrscheinlichkeit für neue Straftaten im Falle einer Freilassung. Høiby hatte die Freilassung beantragt, um bei seiner lebensbedrohlich an Lungenfibrose erkrankten Mutter sein zu können. Ein erstinstanzliches Gericht hatte dem Antrag am 08.06.2026 stattgegeben, die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein. Høiby kann nun noch den Obersten Gerichtshof anrufen. Das Urteil im Hauptverfahren wird am 15.06.2026 erwartet; Høiby ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung von vier Frauen im Schlaf. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft. Die Ermittlungen dauern.
Am 10.06.2026 entschied ein Berufungsgericht in Oslo, dass Marius Borg Høiby, der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, weiterhin in Untersuchungshaft bleiben muss. Das Gericht sah eine hohe Wahrscheinlichkeit für neue Straftaten im Falle einer Freilassung. Høiby hatte die Freilassung beantragt, um bei seiner lebensbedrohlich an Lungenfibrose erkrankten Mutter sein zu können. Ein erstinstanzliches Gericht hatte dem Antrag am 08.06.2026 stattgegeben, die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein. Høiby kann nun noch den Obersten Gerichtshof anrufen. Das Urteil im Hauptverfahren wird am 15.06.2026 erwartet; Høiby ist in 40 Punkten angeklagt, unter anderem wegen Vergewaltigung von vier Frauen im Schlaf. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft. Die Ermittlungen dauern.