Am Ostermontag 2011 holte ein 38-jähriger Familienvater seine vier Kinder unter dem Vorwand einer Fahrradtour in Hermannsburg bei Celle bei seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau ab und entführte sie nach Ägypten. Die Kinder waren damals vier bis acht Jahre alt. Die Mutter hatte kurz zuvor das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen. Der Mann, ein christlicher Fundamentalist, handelte aus religiösen Motiven und bezeichnete die Trennung seiner Frau als Ehebruch. Nach viereinhalb Monaten intensiver Fahndung wurden der Vater und die Kinder im September 2011 in Kairo entdeckt. Die Kinder kehrten nach 136 Tagen zu ihrer Mutter zurück. Das Landgericht Lüneburg verurteilte den Mann am 09.02.2012 wegen Kindesentziehung und Wohnungseinbruchsdiebstahls zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren.
Am Ostermontag 2011 holte ein 38-jähriger Familienvater seine vier Kinder unter dem Vorwand einer Fahrradtour in Hermannsburg bei Celle bei seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau ab und entführte sie nach Ägypten. Die Kinder waren damals vier bis acht Jahre alt. Die Mutter hatte kurz zuvor das alleinige Sorgerecht zugesprochen bekommen. Der Mann, ein christlicher Fundamentalist, handelte aus religiösen Motiven und bezeichnete die Trennung seiner Frau als Ehebruch. Nach viereinhalb Monaten intensiver Fahndung wurden der Vater und die Kinder im September 2011 in Kairo entdeckt. Die Kinder kehrten nach 136 Tagen zu ihrer Mutter zurück. Das Landgericht Lüneburg verurteilte den Mann am 09.02.2012 wegen Kindesentziehung und Wohnungseinbruchsdiebstahls zu einer Freiheitsstrafe von eineinhalb Jahren.