Im Missbrauchsfall Staufen hat der Verteidiger der 48-jährigen Hauptangeklagten neuneinhalb Jahre Haft für seine Mandantin gefordert. Die Frau soll gemeinsam mit ihrem 39-jährigen Lebensgefährten ihren heute zehnjährigen Sohn mehr als zwei Jahre lang im Darknet angeboten und gegen Geld an Männer für Vergewaltigungen überlassen haben. Zudem sollen beide das Kind sowie ein kleines Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hatte vierzehneinhalb Jahre für die Mutter und dreizehneinhalb Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung für den Lebensgefährten gefordert. Der Verteidiger der Mutter argumentierte, sie sei aufgrund eines Abhängigkeitsverhältnisses zu ihrem vorbestraften Lebensgefährten zur Täterin geworden. Der Junge lebt inzwischen bei einer Pflegefamilie und hat seit der Festnahme der Mutter nicht mehr nach ihr gefragt. Das Urteil soll am kommenden Dienstag gesprochen werden. #Sexualdelikt
Im Missbrauchsfall Staufen hat der Verteidiger der 48-jährigen Hauptangeklagten neuneinhalb Jahre Haft für seine Mandantin gefordert. Die Frau soll gemeinsam mit ihrem 39-jährigen Lebensgefährten ihren heute zehnjährigen Sohn mehr als zwei Jahre lang im Darknet angeboten und gegen Geld an Männer für Vergewaltigungen überlassen haben. Zudem sollen beide das Kind sowie ein kleines Mädchen mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft hatte vierzehneinhalb Jahre für die Mutter und dreizehneinhalb Jahre mit anschließender Sicherungsverwahrung für den Lebensgefährten gefordert. Der Verteidiger der Mutter argumentierte, sie sei aufgrund eines Abhängigkeitsverhältnisses zu ihrem vorbestraften Lebensgefährten zur Täterin geworden. Der Junge lebt inzwischen bei einer Pflegefamilie und hat seit der Festnahme der Mutter nicht mehr nach ihr gefragt. Das Urteil soll am kommenden Dienstag gesprochen werden. #Sexualdelikt