Am 11. August 2025 wurde die 16-jährige Liana in Friedland (Niedersachsen) von einem Güterzug erfasst und getötet. Ein 31-jähriger Iraker steht im Verdacht, sie auf dem Bahnsteig vor den Zug gestoßen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Göttingen geht von einer paranoiden Schizophrenie des Beschuldigten aus und führt ein Sicherungsverfahren, da er als nicht schuldfähig gilt. An der Schulter des Opfers wurden DNA-Spuren des Verdächtigen gefunden, jedoch gibt es keine direkten Tatzeugen oder Videoaufnahmen. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch mangels Beweisen, während die Nebenklage eine Verurteilung wegen Mordes fordert. Das Landgericht Göttingen will am 29. April 2026 ein Urteil verkünden. Der Fall löste bundesweit politische Debatten aus, da der ausreisepflichtige Iraker eigentlich nach Litauen hätte überstellt werden sollen.
Am 11. August 2025 wurde die 16-jährige Liana in Friedland (Niedersachsen) von einem Güterzug erfasst und getötet. Ein 31-jähriger Iraker steht im Verdacht, sie auf dem Bahnsteig vor den Zug gestoßen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Göttingen geht von einer paranoiden Schizophrenie des Beschuldigten aus und führt ein Sicherungsverfahren, da er als nicht schuldfähig gilt. An der Schulter des Opfers wurden DNA-Spuren des Verdächtigen gefunden, jedoch gibt es keine direkten Tatzeugen oder Videoaufnahmen. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch mangels Beweisen, während die Nebenklage eine Verurteilung wegen Mordes fordert. Das Landgericht Göttingen will am 29. April 2026 ein Urteil verkünden. Der Fall löste bundesweit politische Debatten aus, da der ausreisepflichtige Iraker eigentlich nach Litauen hätte überstellt werden sollen.