Am 24.06.2021 gab Innenminister Peter Beuth (CDU) im Innenausschuss des Landtags in Wiesbaden bekannt, dass im Zusammenhang mit rechtsextremen Chats bei der hessischen Polizei auch wegen des Anfangsverdachts der Kinderpornografie ermittelt wird. In einer der Chatgruppen seien Inhalte geteilt worden, die diesen Verdacht begründen. Inspekteur Hans Knapp präzisierte, es gehe um zwei Dateien. Insgesamt wurden in dem Chat Beiträge in vierstelliger Zahl ausgetauscht. Nach Bekanntwerden der rechtsextremen Chats wurde das SEK des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst. Mittlerweile ist bekannt, dass 50 aktive Polizisten an den sieben fraglichen Chats teilnahmen, davon 36 Beamte vom SEK Frankfurt. Sechs weitere Teilnehmer sind keine aktiven hessischen Polizisten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 19 Polizisten, darunter 18 Angehörige des SEK Frankfurt und ein ehemaliger SEK-Beamter, der aktuell bei der Hessischen Polizeiakademie beschäftigt ist. Zudem laufen Ermittlungen gegen einen ehemaligen SEK-Beamten, der nicht mehr bei der hessischen Polizei beschäftigt ist. Ein Mann des SEK Frankfurt besaß bereits kinderpornografische Daten. Die Beamten sollen unter anderem Hakenkreuze und Hitler-Bilder ausgetauscht haben. Gegen weitere Beamte laufen disziplinarische und arbeitsrechtliche Maßnahmen. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Mainz gegen einen 38-Jährigen aus Rheinland-Pfalz, der zuletzt beim SEK Frankfurt eingesetzt war. Ihm werden unter anderem der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischer Schriften zur Last gelegt. Bei der Auswertung seiner Mobiltelefone stießen die Ermittler auf die Chatgruppen.
Am 24.06.2021 gab Innenminister Peter Beuth (CDU) im Innenausschuss des Landtags in Wiesbaden bekannt, dass im Zusammenhang mit rechtsextremen Chats bei der hessischen Polizei auch wegen des Anfangsverdachts der Kinderpornografie ermittelt wird. In einer der Chatgruppen seien Inhalte geteilt worden, die diesen Verdacht begründen. Inspekteur Hans Knapp präzisierte, es gehe um zwei Dateien. Insgesamt wurden in dem Chat Beiträge in vierstelliger Zahl ausgetauscht. Nach Bekanntwerden der rechtsextremen Chats wurde das SEK des Frankfurter Polizeipräsidiums aufgelöst. Mittlerweile ist bekannt, dass 50 aktive Polizisten an den sieben fraglichen Chats teilnahmen, davon 36 Beamte vom SEK Frankfurt. Sechs weitere Teilnehmer sind keine aktiven hessischen Polizisten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 19 Polizisten, darunter 18 Angehörige des SEK Frankfurt und ein ehemaliger SEK-Beamter, der aktuell bei der Hessischen Polizeiakademie beschäftigt ist. Zudem laufen Ermittlungen gegen einen ehemaligen SEK-Beamten, der nicht mehr bei der hessischen Polizei beschäftigt ist. Ein Mann des SEK Frankfurt besaß bereits kinderpornografische Daten. Die Beamten sollen unter anderem Hakenkreuze und Hitler-Bilder ausgetauscht haben. Gegen weitere Beamte laufen disziplinarische und arbeitsrechtliche Maßnahmen. Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Mainz gegen einen 38-Jährigen aus Rheinland-Pfalz, der zuletzt beim SEK Frankfurt eingesetzt war. Ihm werden unter anderem der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischer Schriften zur Last gelegt. Bei der Auswertung seiner Mobiltelefone stießen die Ermittler auf die Chatgruppen.