Im Prozess um die schwere Misshandlung eines Mongols-Rockers in Hamburg-Horn hat die Staatsanwaltschaft am 11.10.2016 vor dem Landgericht lange Haftstrafen gefordert. Die Angeklagten sollen den 26-Jährigen Anfang Januar in eine Gartenlaube gelockt und lebensgefährlich verletzt haben. Hintergrund der Tat waren Rivalitäten zwischen Hells Angels und Mongols. Für die beiden Hauptangeklagten im Alter von 24 und 25 Jahren forderte der Oberstaatsanwalt je sechseinhalb Jahre Gefängnis. Ein 21-jähriger Mitangeklagter soll vier Jahre und neun Monate erhalten. Zwei weitere mutmaßliche Mittäter im Alter von 23 und 22 Jahren sollen für ihre Mithilfe vier beziehungsweise drei Jahre Haft bekommen. Eine 21-jährige Frau soll mit einer Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren davonkommen. Das Verfahren gegen eine 22-jährige Mitangeklagte wurde abgetrennt, da sie umfangreiche Aussagen machte. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 2. Januar, als der Mongol von den Angeklagten abgeholt und zur Gartenlaube gefahren wurde. Nach dem Rauchen eines Joints stürmten vier Maskierte herein, bedrohten das Opfer mit einer Pistole, schlugen ihm ins Gesicht und fügten ihm mit Schlagringen und einem Messer zahlreiche Verletzungen zu. Anschließend fesselten sie ihn mit Klebeband und warfen ihn in den Kofferraum eines Autos. In der Nähe eines Krankenhauses ließen sie ihn auf dem Bürgersteig zurück. Das Urteil soll am Freitag verkündet werden.
Im Prozess um die schwere Misshandlung eines Mongols-Rockers in Hamburg-Horn hat die Staatsanwaltschaft am 11.10.2016 vor dem Landgericht lange Haftstrafen gefordert. Die Angeklagten sollen den 26-Jährigen Anfang Januar in eine Gartenlaube gelockt und lebensgefährlich verletzt haben. Hintergrund der Tat waren Rivalitäten zwischen Hells Angels und Mongols. Für die beiden Hauptangeklagten im Alter von 24 und 25 Jahren forderte der Oberstaatsanwalt je sechseinhalb Jahre Gefängnis. Ein 21-jähriger Mitangeklagter soll vier Jahre und neun Monate erhalten. Zwei weitere mutmaßliche Mittäter im Alter von 23 und 22 Jahren sollen für ihre Mithilfe vier beziehungsweise drei Jahre Haft bekommen. Eine 21-jährige Frau soll mit einer Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren davonkommen. Das Verfahren gegen eine 22-jährige Mitangeklagte wurde abgetrennt, da sie umfangreiche Aussagen machte. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum 2. Januar, als der Mongol von den Angeklagten abgeholt und zur Gartenlaube gefahren wurde. Nach dem Rauchen eines Joints stürmten vier Maskierte herein, bedrohten das Opfer mit einer Pistole, schlugen ihm ins Gesicht und fügten ihm mit Schlagringen und einem Messer zahlreiche Verletzungen zu. Anschließend fesselten sie ihn mit Klebeband und warfen ihn in den Kofferraum eines Autos. In der Nähe eines Krankenhauses ließen sie ihn auf dem Bürgersteig zurück. Das Urteil soll am Freitag verkündet werden.