Am 18.05.2015 begann vor dem Münchner Landgericht der Prozess gegen einen 44-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Securitas. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Bestechlichkeit in 268 Fällen und Untreue vor. Von 2008 bis 2014 soll er von Subunternehmern für die Vergabe von Aufträgen knapp 830.000 Euro Schmiergeld in bar verlangt und mindestens 616.500 Euro kassiert haben. Der Vorsitzende Richter gab bekannt, dass sich die Strafkammer nach einem Vorgespräch eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten vorstellen kann. Der Angeklagte soll Firmen begünstigt haben, wenn sie ihn mit bis zu zehn Prozent am Auftragswert beteiligten. Zudem soll er in einigen Fällen die Übernahme der Leasingraten für teure Wagen verlangt haben. Ein Subunternehmer, der im April 2014 Schmiergeldzahlungen ablehnte, verlor den bereits erteilten Auftrag. Drei Monate später wurde der Angeklagte verhaftet und fristlos entlassen. Er ist mit mindestens 200.000 Euro verschuldet.
Am 18.05.2015 begann vor dem Münchner Landgericht der Prozess gegen einen 44-jährigen ehemaligen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Securitas. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Bestechlichkeit in 268 Fällen und Untreue vor. Von 2008 bis 2014 soll er von Subunternehmern für die Vergabe von Aufträgen knapp 830.000 Euro Schmiergeld in bar verlangt und mindestens 616.500 Euro kassiert haben. Der Vorsitzende Richter gab bekannt, dass sich die Strafkammer nach einem Vorgespräch eine Strafe von drei Jahren und neun Monaten vorstellen kann. Der Angeklagte soll Firmen begünstigt haben, wenn sie ihn mit bis zu zehn Prozent am Auftragswert beteiligten. Zudem soll er in einigen Fällen die Übernahme der Leasingraten für teure Wagen verlangt haben. Ein Subunternehmer, der im April 2014 Schmiergeldzahlungen ablehnte, verlor den bereits erteilten Auftrag. Drei Monate später wurde der Angeklagte verhaftet und fristlos entlassen. Er ist mit mindestens 200.000 Euro verschuldet.