Am 14.04.2016 gab das Gewerbeamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf bekannt, dass nach der Razzia im Großbordell "Artemis" eine Schließung des Etablissements angestrebt wird. Die Gaststättenkonzession soll widerrufen und der Herbergsbetrieb untersagt werden. Die beiden Betreiber des Bordells sitzen seit der Razzia in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, Sozialabgaben in Höhe von 17,5 Millionen Euro hinterzogen und Steuerdelikte begangen zu haben. Zudem besteht der Verdacht des Menschenhandels. Vier weitere Frauen wurden wegen Beihilfe verhaftet. Bei dem Großeinsatz waren 900 Beamte im Einsatz, die knapp 100 Prostituierte und Freier vernahmen. Die Frauen seien in Abhängigkeit gehalten und ausgebeutet worden, so die Staatsanwaltschaft. Es gebe Verbindungen zwischen dem "Artemis" und der Rockerbande Hells Angels. Eine Prostituierte sei so malträtiert worden, dass sie sich an die Polizei wandte.
Am 14.04.2016 gab das Gewerbeamt des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf bekannt, dass nach der Razzia im Großbordell "Artemis" eine Schließung des Etablissements angestrebt wird. Die Gaststättenkonzession soll widerrufen und der Herbergsbetrieb untersagt werden. Die beiden Betreiber des Bordells sitzen seit der Razzia in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, Sozialabgaben in Höhe von 17,5 Millionen Euro hinterzogen und Steuerdelikte begangen zu haben. Zudem besteht der Verdacht des Menschenhandels. Vier weitere Frauen wurden wegen Beihilfe verhaftet. Bei dem Großeinsatz waren 900 Beamte im Einsatz, die knapp 100 Prostituierte und Freier vernahmen. Die Frauen seien in Abhängigkeit gehalten und ausgebeutet worden, so die Staatsanwaltschaft. Es gebe Verbindungen zwischen dem "Artemis" und der Rockerbande Hells Angels. Eine Prostituierte sei so malträtiert worden, dass sie sich an die Polizei wandte.