Am 06.11.2009 verurteilte das Berliner Landgericht eine 42-jährige achtfache Mutter zu acht Jahren Gefängnis, weil sie im März 2009 ihren neugeborenen Sohn mit den Händen erstickt und in einen Container gelegt hatte. Die Frau hatte das Kind heimlich in ihrer Wilmersdorfer Wohnung zur Welt gebracht und im Keller versteckt. Nachdem ein Nachbar Geräusche hörte, erklärte sie, es handele sich um eine Puppe. Drei Stunden später tötete sie den Säugling. Bereits 1999 hatte sie versucht, ihre Tochter auf ähnliche Weise zu töten, das Baby wurde jedoch gerettet. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag und berücksichtigte strafmildernd ihre schwierigen Lebensumstände, darunter Misshandlung in der Kindheit und Gewalt in Partnerschaften. Die Angeklagte leidet an einer Persönlichkeitsstörung, ist aber voll schuldfähig. Das Motiv blieb unklar. #Mord
Am 06.11.2009 verurteilte das Berliner Landgericht eine 42-jährige achtfache Mutter zu acht Jahren Gefängnis, weil sie im März 2009 ihren neugeborenen Sohn mit den Händen erstickt und in einen Container gelegt hatte. Die Frau hatte das Kind heimlich in ihrer Wilmersdorfer Wohnung zur Welt gebracht und im Keller versteckt. Nachdem ein Nachbar Geräusche hörte, erklärte sie, es handele sich um eine Puppe. Drei Stunden später tötete sie den Säugling. Bereits 1999 hatte sie versucht, ihre Tochter auf ähnliche Weise zu töten, das Baby wurde jedoch gerettet. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag und berücksichtigte strafmildernd ihre schwierigen Lebensumstände, darunter Misshandlung in der Kindheit und Gewalt in Partnerschaften. Die Angeklagte leidet an einer Persönlichkeitsstörung, ist aber voll schuldfähig. Das Motiv blieb unklar. #Mord