Am 01.05.2016 berichtet die Polizei über die aktuelle Situation im Großbordell „Artemis“ am Messegelände in Berlin. Vor etwa zwei Wochen führten 900 Beamte von Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaft eine Razzia durch, bei der sechs Haftbefehle vollstreckt wurden. Die Vorwürfe lauten auf Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Menschenhandel und nicht abgeführte Sozialabgaben in Millionenhöhe. Die Betreiber sitzen in Untersuchungshaft, dennoch ist das Bordell weiterhin geöffnet. Polizeiintern wird kritisiert, dass eine Schließung nicht erfolgte. Nach Informationen der „Welt“ sollen Ermittler des Landeskriminalamts bereits 2011 erkannt haben, dass Hell’s Angels Frauen – auch unter Zwang – in das Bordell schickten. Die Frauen arbeiteten laut Zeugenaussagen nicht selbstständig, sondern waren in feste Dienstpläne eingeteilt, mussten Zimmer mieten und ärztliche Untersuchungen zentral durchführen lassen. Die Polizei bestätigt, dass Frauen mit engen Kontakten zu Rockerklubs im „Artemis“ arbeiteten, was jedoch nicht strafbar sei. Die Hell’s Angels kontrollieren weiterhin mindestens die Hälfte des Straßenstrichs an der Oranienburger Straße und Bordelle in Mitte und Wedding. Die Ermittlungen gegen die Betreiber dauern.
Am 01.05.2016 berichtet die Polizei über die aktuelle Situation im Großbordell „Artemis“ am Messegelände in Berlin. Vor etwa zwei Wochen führten 900 Beamte von Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaft eine Razzia durch, bei der sechs Haftbefehle vollstreckt wurden. Die Vorwürfe lauten auf Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, Menschenhandel und nicht abgeführte Sozialabgaben in Millionenhöhe. Die Betreiber sitzen in Untersuchungshaft, dennoch ist das Bordell weiterhin geöffnet. Polizeiintern wird kritisiert, dass eine Schließung nicht erfolgte. Nach Informationen der „Welt“ sollen Ermittler des Landeskriminalamts bereits 2011 erkannt haben, dass Hell’s Angels Frauen – auch unter Zwang – in das Bordell schickten. Die Frauen arbeiteten laut Zeugenaussagen nicht selbstständig, sondern waren in feste Dienstpläne eingeteilt, mussten Zimmer mieten und ärztliche Untersuchungen zentral durchführen lassen. Die Polizei bestätigt, dass Frauen mit engen Kontakten zu Rockerklubs im „Artemis“ arbeiteten, was jedoch nicht strafbar sei. Die Hell’s Angels kontrollieren weiterhin mindestens die Hälfte des Straßenstrichs an der Oranienburger Straße und Bordelle in Mitte und Wedding. Die Ermittlungen gegen die Betreiber dauern.