Mehr als vier Jahre nach einem Mord im Rockermilieu leitet die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen drei Beamte des Landeskriminalamts (LKA) ein. Ihnen wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Im LKA sei bekannt gewesen, dass das spätere Opfer gefährdet war. Es gebe Hinweise auf eine Reihe von Fehlern – so sei etwa das Opfer nicht gewarnt worden, und es habe keinen Plan zur Gefahrenabwehr gegeben. Das Landgericht hatte im bislang größten Berliner Rockerprozess festgehalten, das LKA habe gewusst, dass so ein Mord passieren könne, aber womöglich bewusst und unter billigender Inkaufnahme keine ausreichenden Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Rocker sollen am 10.01.2014 vermummt in ein Wettspielcafé im Bezirk Reinickendorf gestürmt sein und einen 26-Jährigen erschossen haben. Die betroffenen Beamten wurden vom Dienst ausgeschlossen, ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet. #Mord
Mehr als vier Jahre nach einem Mord im Rockermilieu leitet die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen drei Beamte des Landeskriminalamts (LKA) ein. Ihnen wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen. Im LKA sei bekannt gewesen, dass das spätere Opfer gefährdet war. Es gebe Hinweise auf eine Reihe von Fehlern – so sei etwa das Opfer nicht gewarnt worden, und es habe keinen Plan zur Gefahrenabwehr gegeben. Das Landgericht hatte im bislang größten Berliner Rockerprozess festgehalten, das LKA habe gewusst, dass so ein Mord passieren könne, aber womöglich bewusst und unter billigender Inkaufnahme keine ausreichenden Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Rocker sollen am 10.01.2014 vermummt in ein Wettspielcafé im Bezirk Reinickendorf gestürmt sein und einen 26-Jährigen erschossen haben. Die betroffenen Beamten wurden vom Dienst ausgeschlossen, ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet. #Mord