Am 09.05.2018 gegen 07:15 Uhr durchsuchte die Berliner Polizei eine Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Stadtteil Lichtenberg. Der Einsatz erfolgte aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses gegen einen 18-jährigen syrischen Jugendlichen, der wegen Raubes eines Mobiltelefons verdächtigt wird und polizeibekannt ist. Nach Angaben des Betreibers, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, sollen Beamte dabei unverhältnismäßige Gewalt angewendet haben. Ein Jugendlicher, gegen den kein Durchsuchungsbeschluss vorlag, sei aus dem Bett gerissen und gegen eine Glastür geschleudert worden, sodass er im Krankenhaus zweimal operiert werden musste. Ein anderer Jugendlicher sei zu Boden geworfen, mit Schlagstöcken traktiert und am Arm verletzt worden. Der gesuchte Jugendliche ließ sich widerstandslos festnehmen, erlitt jedoch Schürfwunden am Kopf durch Fixierung. Das Landeskriminalamt ermittelt gegen die Beamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt.
Am 09.05.2018 gegen 07:15 Uhr durchsuchte die Berliner Polizei eine Jugendwohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Stadtteil Lichtenberg. Der Einsatz erfolgte aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses gegen einen 18-jährigen syrischen Jugendlichen, der wegen Raubes eines Mobiltelefons verdächtigt wird und polizeibekannt ist. Nach Angaben des Betreibers, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, sollen Beamte dabei unverhältnismäßige Gewalt angewendet haben. Ein Jugendlicher, gegen den kein Durchsuchungsbeschluss vorlag, sei aus dem Bett gerissen und gegen eine Glastür geschleudert worden, sodass er im Krankenhaus zweimal operiert werden musste. Ein anderer Jugendlicher sei zu Boden geworfen, mit Schlagstöcken traktiert und am Arm verletzt worden. Der gesuchte Jugendliche ließ sich widerstandslos festnehmen, erlitt jedoch Schürfwunden am Kopf durch Fixierung. Das Landeskriminalamt ermittelt gegen die Beamten wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt.