Am 03.06.2026 gegen früh wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin drei Durchsuchungsbeschlüsse in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg wegen des Verdachts des Menschenhandels zum Zweck der Arbeitsausbeutung vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen acht Beschuldigte im Alter von 36 bis 66 Jahren. An dem Verbundeinsatz waren die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Arbeitsausbeutung (GEA) des Hauptzollamtes Berlin und des Landeskriminalamtes Berlin sowie Mitarbeitende des Ordnungsamtes, der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht und der Bau- und Wohnungsaufsicht beteiligt. Die Maßnahmen betrafen eine Arbeitnehmerunterkunft, die gleichzeitig eine Küche darstellt, sowie zwei Wohnanschriften von Beschuldigten. Dabei wurden Beweismittel – insbesondere zwei Mobiltelefone und Geschäftsunterlagen wie Lohnjournale – sichergestellt. An der Arbeitnehmerunterkunft trafen die Einsatzkräfte vier Arbeitnehmer an, die zu ihren Arbeitsbedingungen befragt wurden. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsicht stellte ernsthafte hygienische Mängel fest und entsorgte Lebensmittel. Zudem wurden erhebliche Missstände hinsichtlich des Brandschutzes festgestellt, woraufhin das Bauamt die sofortige Schließung des Objekts anordnete. Die GEA führt seit Juni 2023 ein Ermittlungsverfahren gegen eine achtköpfige Tätergruppierung. Den Betroffenen sollen nach ihrer Einreise die Ausweisdokumente abgenommen worden sein, sie mussten bis zu 13 Stunden täglich arbeiten und erhielten Löhne teilweise 75 Prozent unter dem Mindestlohn. Die Unterkünfte waren überbelegt und menschenunwürdig. Die Ermittlungen dauern. #Menschenhandel
Am 03.06.2026 gegen früh wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin drei Durchsuchungsbeschlüsse in Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg wegen des Verdachts des Menschenhandels zum Zweck der Arbeitsausbeutung vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen acht Beschuldigte im Alter von 36 bis 66 Jahren. An dem Verbundeinsatz waren die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Arbeitsausbeutung (GEA) des Hauptzollamtes Berlin und des Landeskriminalamtes Berlin sowie Mitarbeitende des Ordnungsamtes, der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht und der Bau- und Wohnungsaufsicht beteiligt. Die Maßnahmen betrafen eine Arbeitnehmerunterkunft, die gleichzeitig eine Küche darstellt, sowie zwei Wohnanschriften von Beschuldigten. Dabei wurden Beweismittel – insbesondere zwei Mobiltelefone und Geschäftsunterlagen wie Lohnjournale – sichergestellt. An der Arbeitnehmerunterkunft trafen die Einsatzkräfte vier Arbeitnehmer an, die zu ihren Arbeitsbedingungen befragt wurden. Die Veterinär- und Lebensmittelaufsicht stellte ernsthafte hygienische Mängel fest und entsorgte Lebensmittel. Zudem wurden erhebliche Missstände hinsichtlich des Brandschutzes festgestellt, woraufhin das Bauamt die sofortige Schließung des Objekts anordnete. Die GEA führt seit Juni 2023 ein Ermittlungsverfahren gegen eine achtköpfige Tätergruppierung. Den Betroffenen sollen nach ihrer Einreise die Ausweisdokumente abgenommen worden sein, sie mussten bis zu 13 Stunden täglich arbeiten und erhielten Löhne teilweise 75 Prozent unter dem Mindestlohn. Die Unterkünfte waren überbelegt und menschenunwürdig. Die Ermittlungen dauern. #Menschenhandel