Am 08.07.2026 wurde der 32-jährige chinesische Onkologe Zhiting S. am Landgericht Berlin zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er wurde wegen Beihilfe zur schweren Vergewaltigung sowie schwerer sexueller Nötigung in drei Fällen schuldig gesprochen. S. war Mitglied einer Telegram-Chatgruppe, in der sich Männer über sexuelle Übergriffe auf betäubte Frauen austauschten und diese als „tote Schweine“ bezeichneten. Er gab medizinische Ratschläge zur Sedierung von Opfern. Ein Mitglied der Gruppe hatte serienmäßig Frauen überfallen und vergewaltigt; S. empfahl ein konkretes Beruhigungsmittel, das der Täter später verwendete. Zudem war das Gericht überzeugt, dass S. in den Jahren 2020 und 2021 seine Verlobte in drei Fällen sexuell missbrauchte, teilweise unter Beteiligung weiterer Männer. Die Taten ereigneten sich in einem Hotelzimmer in Peking, die Frau war sediert. Der Angeklagte befindet sich seit September 2025 in Untersuchungshaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Am 08.07.2026 wurde der 32-jährige chinesische Onkologe Zhiting S. am Landgericht Berlin zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er wurde wegen Beihilfe zur schweren Vergewaltigung sowie schwerer sexueller Nötigung in drei Fällen schuldig gesprochen. S. war Mitglied einer Telegram-Chatgruppe, in der sich Männer über sexuelle Übergriffe auf betäubte Frauen austauschten und diese als „tote Schweine“ bezeichneten. Er gab medizinische Ratschläge zur Sedierung von Opfern. Ein Mitglied der Gruppe hatte serienmäßig Frauen überfallen und vergewaltigt; S. empfahl ein konkretes Beruhigungsmittel, das der Täter später verwendete. Zudem war das Gericht überzeugt, dass S. in den Jahren 2020 und 2021 seine Verlobte in drei Fällen sexuell missbrauchte, teilweise unter Beteiligung weiterer Männer. Die Taten ereigneten sich in einem Hotelzimmer in Peking, die Frau war sediert. Der Angeklagte befindet sich seit September 2025 in Untersuchungshaft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.