Am 22.07.2011 verurteilte das Landgericht Würzburg den früheren Finanzmanager Helmut Kiener wegen Millionenbetrugs zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten. Der Mitangeklagte Claus Z., der als Buchhalter für Kieners "K1-Fonds" fungierte und Belege gefälscht hatte, erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Kiener bis 2009 mit manipulierten Fonds 5000 Kleinanleger und Banken um mehr als 300 Millionen Euro geprellt hatte. Mit einem Teil des Geldes finanzierte der heute 51-Jährige seinen luxuriösen Lebensstil, ein Teil versickerte als Provision bei Fondsvermittlern und Banken. Kiener hatte im Laufe des rund fünfmonatigen Prozesses ein Geständnis abgelegt, aber bestritten, dass er es von Anfang an auf Betrug abgesehen habe.
Am 22.07.2011 verurteilte das Landgericht Würzburg den früheren Finanzmanager Helmut Kiener wegen Millionenbetrugs zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und acht Monaten. Der Mitangeklagte Claus Z., der als Buchhalter für Kieners "K1-Fonds" fungierte und Belege gefälscht hatte, erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Kiener bis 2009 mit manipulierten Fonds 5000 Kleinanleger und Banken um mehr als 300 Millionen Euro geprellt hatte. Mit einem Teil des Geldes finanzierte der heute 51-Jährige seinen luxuriösen Lebensstil, ein Teil versickerte als Provision bei Fondsvermittlern und Banken. Kiener hatte im Laufe des rund fünfmonatigen Prozesses ein Geständnis abgelegt, aber bestritten, dass er es von Anfang an auf Betrug abgesehen habe.