Am 23. Juni 2025 gegen 6:50 Uhr kam es in einer WG am Neuöttinger Stadtplatz zu einem tödlichen Angriff. Der Angeklagte Andrzey P. (51) stach laut Anklage 90 Mal mit einem Gemüsemesser (Klingenlänge ca. neun Zentimeter) auf seinen Mitbewohner Artur B. (†64) ein, während dieser mit dem Rücken zu ihm auf dem Balkon saß. Der Täter packte das Opfer mit der linken Hand und stach wie von Sinnen auf Hals, Schulter und Brust ein. Ein weiterer Mitbewohner, Piotr P., wurde beim Versuch zu helfen vom Täter in den Bauch getreten. Artur B. verblutete im Badezimmer. Andrzey P. wurde kurz nach der Tat mit dem blutigen Messer in der Hand von der Polizei gestellt. Er ist vorstrafenbelastet und saß bereits ein Jahr in Polen wegen eines Steuerdelikts im Gefängnis. Im Prozess behauptet er, Stimmen gehört zu haben und vom Opfer provoziert worden zu sein, doch ein psychiatrischer Sachverständiger hält ihn weder für alkoholabhängig noch für vermindert schuldfähig. Das Urteil wird am 8. Juni verkündet.
Am 23. Juni 2025 gegen 6:50 Uhr kam es in einer WG am Neuöttinger Stadtplatz zu einem tödlichen Angriff. Der Angeklagte Andrzey P. (51) stach laut Anklage 90 Mal mit einem Gemüsemesser (Klingenlänge ca. neun Zentimeter) auf seinen Mitbewohner Artur B. (†64) ein, während dieser mit dem Rücken zu ihm auf dem Balkon saß. Der Täter packte das Opfer mit der linken Hand und stach wie von Sinnen auf Hals, Schulter und Brust ein. Ein weiterer Mitbewohner, Piotr P., wurde beim Versuch zu helfen vom Täter in den Bauch getreten. Artur B. verblutete im Badezimmer. Andrzey P. wurde kurz nach der Tat mit dem blutigen Messer in der Hand von der Polizei gestellt. Er ist vorstrafenbelastet und saß bereits ein Jahr in Polen wegen eines Steuerdelikts im Gefängnis. Im Prozess behauptet er, Stimmen gehört zu haben und vom Opfer provoziert worden zu sein, doch ein psychiatrischer Sachverständiger hält ihn weder für alkoholabhängig noch für vermindert schuldfähig. Das Urteil wird am 8. Juni verkündet.