Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Polizeibeamte wegen möglicher strafbarer Inhalte in einer Chatgruppe. Auf dem privaten Handy eines Polizisten des Bayerischen Landeskriminalamts wurden zwei Videos gefunden, die antisemitisch sein könnten, sowie ein Foto einer Hakenkreuzschmiererei in einem Münchner Park. Sechs Polizisten wurden vom Dienst suspendiert, darunter vier Mitglieder des Unterstützungskommandos (USK), ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und der LKA-Beamte. Die Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts im Zusammenhang mit einem Besuch mehrerer Polizisten in einem Lokal im Landkreis Miesbach waren Anlass für die Handyauswertung. Acht weitere Beamte desselben Einsatzzugs und ein SEK-Beamter wurden wegen ihrer Äußerungen in dem Chat aus ihren Einheiten versetzt, diese Äußerungen seien jedoch nicht strafbar. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä verurteilten die Vorfälle scharf.
Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen mehrere Polizeibeamte wegen möglicher strafbarer Inhalte in einer Chatgruppe. Auf dem privaten Handy eines Polizisten des Bayerischen Landeskriminalamts wurden zwei Videos gefunden, die antisemitisch sein könnten, sowie ein Foto einer Hakenkreuzschmiererei in einem Münchner Park. Sechs Polizisten wurden vom Dienst suspendiert, darunter vier Mitglieder des Unterstützungskommandos (USK), ein Beamter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd und der LKA-Beamte. Die Ermittlungen wegen eines möglichen Sexualdelikts im Zusammenhang mit einem Besuch mehrerer Polizisten in einem Lokal im Landkreis Miesbach waren Anlass für die Handyauswertung. Acht weitere Beamte desselben Einsatzzugs und ein SEK-Beamter wurden wegen ihrer Äußerungen in dem Chat aus ihren Einheiten versetzt, diese Äußerungen seien jedoch nicht strafbar. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä verurteilten die Vorfälle scharf.