Mutmaßlicher Chef von Casino-Betrügerbande festgenommen
Am 05.06.2012 teilte die Polizei mit, dass nach siebenjährigen Ermittlungen der mutmaßliche Chef einer international agierenden Spielbankbetrügerbande festgenommen wurde. Der 49-jährige Marokkaner ging bei einer Routinekontrolle auf einem Rastplatz in Baden-Württemberg ins Netz. Er gilt als Kopf einer 26-köpfigen Gruppe, die Casinos in Deutschland und Nachbarländern um Zehntausende Euro gebracht haben soll. Die Täter gingen meist beim Roulette vor: Ein Beteiligter lenkte das Personal ab, während ein anderer nach dem Fallen der Kugel hohe Beträge auf die Gewinnzahl nachsetzte. In Bayern wurden fünf Spielbanken Opfer: in Lindau, Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Garmisch-Partenkirchen und Feuchtwangen. Die Betrüger waren dort gesperrt, verschafften sich aber mit gefälschten Ausweisen und Verkleidungen Zutritt. Den überwiegend aus Italien stammenden Tatverdächtigen werden 31 Betrugstaten und 143 Urkundenfälschungen vorgeworfen. Fünf mutmaßliche Bandenmitglieder befinden sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Die Gesamtbeute ist noch unklar, in Einzelfällen betrug der Schaden bis zu 10.500 Euro.
Am 05.06.2012 teilte die Polizei mit, dass nach siebenjährigen Ermittlungen der mutmaßliche Chef einer international agierenden Spielbankbetrügerbande festgenommen wurde. Der 49-jährige Marokkaner ging bei einer Routinekontrolle auf einem Rastplatz in Baden-Württemberg ins Netz. Er gilt als Kopf einer 26-köpfigen Gruppe, die Casinos in Deutschland und Nachbarländern um Zehntausende Euro gebracht haben soll. Die Täter gingen meist beim Roulette vor: Ein Beteiligter lenkte das Personal ab, während ein anderer nach dem Fallen der Kugel hohe Beträge auf die Gewinnzahl nachsetzte. In Bayern wurden fünf Spielbanken Opfer: in Lindau, Bad Reichenhall, Bad Wiessee, Garmisch-Partenkirchen und Feuchtwangen. Die Betrüger waren dort gesperrt, verschafften sich aber mit gefälschten Ausweisen und Verkleidungen Zutritt. Den überwiegend aus Italien stammenden Tatverdächtigen werden 31 Betrugstaten und 143 Urkundenfälschungen vorgeworfen. Fünf mutmaßliche Bandenmitglieder befinden sich in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft München I ermittelt wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Die Gesamtbeute ist noch unklar, in Einzelfällen betrug der Schaden bis zu 10.500 Euro.
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